Erster Weltkrieg Geschichtswettbewerb nimmt den Frieden nach dem Ersten Weltkrieg unter die Lupe

Compiègne: Ein symbolträchtiger Ort der deutsch-französischen Geschichte
Compiègne: Ein symbolträchtiger Ort der deutsch-französischen Geschichte

Welche Friedensbemühungen gab es nach dem Ersten Weltkrieg? Wie konnten die Regierenden den Konflikt beilegen? Und wie ist es um den Frieden im heutigen Europa bestellt? Auf diese Fragen sollen Schülerinnen und Schüler in einem deutsch-französischen Geschichtswettbewerb Antworten finden. Jetzt mitmachen und über den Frieden nachdenken!

Seit 2014 erinnert Frankreich an den Ersten Weltkrieg vor hundert Jahren. Zum Abschluss dieser Initiative in den Jahren 2018/ 2019 sind Schülerinnen und Schüler dazu aufgefordert, über Friedenskonzepte nachzudenken. Das Thema des deutsch-französischen Geschichtswettbewerbs 2018/19 lautet „Der Frieden nach dem Ersten Weltkrieg in Frankreich, Deutschland und Europa. Erinnerungen und Erbe eines globalen Konflikts“.

Mitmachen können Schülerinnen und Schüler ab der 8. Klasse und aus allen Schularten bis zum Abitur.

Aufgabe der deutschen und französischen Schülerinnen und Schüler ist es, sich über die Geschichte des Aufbaus und der Festigung des Friedens zwischen den ehemals verfeindeten Nationen nachzudenken. Sie sollen sich anhand zeitgenössischer Quellen mit dem Konflikt und der Nachkriegszeit auseinandersetzen und sich zugleich Gedanken über die Frage des Friedens im heutigen Europa machen. Die Überlegungen sollten sich auf lokale Quellen stützen: z.B. Presseartikel, Denkmäler und andere Spuren, die der Krieg in Gemeinden und Landkreisen hinterlassen hat.

Besonders willkommen sind Arbeiten, die im deutsch-französischen Tandem angefertigt und mit kommentierten Dokumenten aus Archiven veranschaulicht werden. Beiträge, die nicht in deutsch-französischer Partnerarbeit erstellt sind, können jedoch auch eingereicht werden.

Die Beiträge können in Einzelarbeit, als Gruppenarbeit, oder als Arbeit einer gesamten Klasse erstellt werden, eine fächerübergreifende Zusammenarbeit (z.B. Geschichtslehrer, Fremdsprachen, Kunst, Musik usw.) ist möglich. Die Wahl des Mediums ist den Schülerinnen und Schülern freigestellt, in Frage kommen z.B. Radiosendung, Blog, Film, Collage, etc. Eine aus deutschen und französischen Experten bestehende Jury prämiert die besten Beiträge mit Preisen.

Die Anmeldung für den Geschichtswettbewerb 2018/19 ist bis zum 25.02.2019 möglich. Die Beiträge sind bis zum 25.03.2019 einzureichen.

Teilnahmebedingungen und Informationen zur Anmeldung sind hier zu finden.

Der Wettbewerb wird von der Mission du centenaire de la Première Guerre mondiale und der Fédération des Maisons Franco-Allemandes, dem Deutsch-Französischen Jugendwerk (DFJW), dem Goethe-Institut, dem Institut Français und dem französischen Geschichtslehrerverband ausgeschrieben. Er ist Teil des europäischen Netzwerks für Geschichtswettbewerbe EUSTORY.

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