Schülerzeitungswettbewerb der Länder Jungjournalisten holen rund ein Drittel aller Preise nach Bayern

Die Redaktion der Schülerzeitung „Globus“ vom Johann-Schöner-Gymnasium Karlstadt wurde in der Kategorie „EinSatz für eine bessere Gesellschaft“ ausgezeichnet
Die Redaktion der Schülerzeitung „Globus“ vom Johann-Schöner-Gymnasium Karlstadt wurde in der Kategorie „EinSatz für eine bessere Gesellschaft“ ausgezeichnet

Bemerkenswerte Qualität der Zeitungen: Beim Schülerzeitungswettbewerb der Länder haben bayerische Schülerinnen und Schüler ihre hervorragenden journalistischen Fähigkeiten unter Beweis gestellt und sehr gut abgeschnitten. Insgesamt gingen neun Preise an Redaktionen im Freistaat.

Kultusminister Bernd Sibler
Kultusminister Bernd Sibler

„Unsere bayerischen Nachwuchsjournalistinnen und Nachwuchsjournalisten haben beim bundesweiten Schülerzeitungswettbewerb der Länder hervorragend abgeschnitten und rund ein Drittel der Preise nach Bayern geholt. Herzlichen Glückwunsch an alle neun Preisträgerredaktionen!“, betonte Kultusminister Bernd Sibler. „Die sprachliche und gestalterische Qualität der Zeitungsausgaben ist wirklich bemerkenswert. Durch die bunten und vielfältigen Aufgaben in den Redaktionen erwerben die Schülerinnen und Schüler umfangreiche Fähigkeiten und Fertigkeiten im journalistischen Bereich und beim kreativen Schreiben und Gestalten. Außerdem lernen sie fundiertes Recherchieren – das ist in Zeiten von Fake-News ganz entscheidend“, so der Minister.

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Die bayerischen Preisträgerredaktionen

Beim bundesweiten Schülerzeitungswettbewerb der Länder werden je drei Preise in den Kategorien Grundschule, Förderschule, Mittelschule, Realschule, Gymnasium und berufliche Schulen sowie Sonderpreise vergeben. Eine Jury aus Journalisten, Schülern verschiedener Schularten sowie Vertretern der Jugendpresse Deutschland e. V., der obersten Schulbehörden der Länder und der Förderer hat folgende bayerische Schülerzeitungen ausgezeichnet:

  • „Wortwechsel“: Staatliche Fachober- und Berufsoberschule Erding (2. Preis in der Kategorie Berufliche Schulen)
  • „Zoom“, Staatliche Fachober- und Berufsoberschule Freising (Sonderpreis in der Kategorie „EinSatz für eine bessere Gesellschaft“, 2. Preis)
  • „Globus“, Johann-Schöner-Gymnasium Karlstadt (Sonderpreis in der Kategorie „EinSatz für eine bessere Gesellschaft“, 3. Preis)
  • „Die Idee“, Maria-Ward-Realschule Mindelheim (1. Preis in der Kategorie Realschule)
  • „Agora“, Maximiliansgymnasium München (Sonderpreis in der Kategorie „Unter die Lupe genommen – Sicherheit und Gesundheit an der Schule“)
  • „Free Style“, Städtische Ludwig-Thoma-Realschule, München (2. Preis in der Kategorie Realschule)
  • „Blickkontakt“, Städtisches von Müller-Gymnasium, Regensburg (3. Preis in der Kategorie Gymnasien)
  • „The Sommer Time(s)“, Michael-Sommer-Mittelschule Schrobenhausen (2. Preis in der Kategorie Hauptschulen)
  • „Eigenleben“, Klara-Oppenheimer-Schule Würzburg (1. Preis in der Kategorie Berufliche Schulen)

Die Preisträger der einzelnen Schularten erhalten für den ersten Platz 1.000 Euro, für den zweiten Platz 500 Euro und für den dritten Platz 250 Euro. Auch die Sonderpreise sind mit einem Geldpreis verbunden. Der Sonderpreis „EinSatz für eine bessere Gesellschaft“ wird gestiftet vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, der Sonderpreis „Unter die Lupe genommen – Sicherheit und Gesundheit an der Schule“ von der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV).

Schülerzeitungswettbewerb der Länder

Der Schülerzeitungswettbewerb wird von den Ländern in Zusammenarbeit mit der Jugendpresse Deutschland e. V. und dem Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger veranstaltet. Er findet seit 2004 jedes Jahr unter dem Motto „Kein Blatt vorm Mund“ statt. Dem deutschlandweiten Wettbewerb gehen Schülerzeitungswettbewerbe in den Ländern voraus, bei denen die besten Teams für die Bundesebene nominiert werden. In Bayern ist dies der Schülerzeitungswettbewerb „Blattmacher“, der im Schuljahr 2016/17 vom damaligen Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst und der Süddeutschen Zeitung ausgeschrieben wurde.

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