Preisverleihung Gründungsspiel Wettbewerb „Ideen machen Schule" zeichnet Schüler-Teams aus

Kultusminister Bernd Sibler (3. v. rechts) mit den Wettbewerbsgewinnern auf Schloss Mariakirchen
Kultusminister Bernd Sibler (3. v. rechts) mit den Wettbewerbsgewinnern auf Schloss Mariakirchen

Zum Finale des Gründerspiels „Ideen machen Schule“ wurden die Sieger-Teams aus verschiedenen Regionen Bayerns auf Schloss Mariakirchen bei Arnstorf ausgezeichnet. 16 Wochen lang hatten Schülerinnen und Schüler ab der 8. Klasse in Teams selbst erdachte Geschäftsideen ausgearbeitet.

Kultusminister Bernd Sibler
Kultusminister Bernd Sibler

Anlässlich der Preisverleihung im Wettbewerb „Ideen machen Schule“ betonte Kultusminister Bernd Sibler: „Wir können gar nicht früh genug damit anfangen, unsere jungen Menschen in ihrem Unternehmergeist zu ermutigen und zu fördern. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Wettbewerbs profitieren von den Erfahrungen, die sie gewinnen. Das Projekt leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Berufsorientierung." Beim Planspiel „Ideen machen Schule“ wird den Jugendlichen Raum für eigenverantwortliches Handeln gegeben. Hier können junge Menschen kreativ sein. Sie erwerben wichtige Kompetenzen wie Planungsfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit unddie Fähigkeit zum problemlösenden Denken. „Kompetenzen, die in unserer Informations- und Wissensgesellschaft von entscheidender Bedeutung sind, beruflich wie privat", hob Kultusminister Sibler hervor.

Existenzgründerspiel „Ideen machen Schule"

Im Gründerspiel der „Hans-Lindner-Stiftung“ schlüpften Schülerinnen und Schüler in die Rolle eines Unternehmers und befassten sich mit ihrem Weg in die Selbständigkeit, im Schuljahr 2017/18 waren es insgesamt 820 Schüler. 16 Wochen lang wurden Konzepte ausgearbeitet, Businesspläne und Finanzpläne erstellt, Produkte entwickelt und Gespräche mit Steuerberatern, Banken sowie Versicherungen geführt. „Die Kontaktaufnahme mit Vertretern aus der freien Wirtschaft ist ein wichtiger Bestandteil des Projekts“, erklärt Brigitte Urlberger von der „Hans-Lindner-Stiftung“. So erhalten die Jugendlichen nicht nur einen Einblick in wirtschaftliche Prozesse und Abläufe, sie knüpfen auch Kontakte, die ihnen für Ausbildung und den Berufseinstieg von Nutzen sein können.

Nachdem 202 Teams ihre Konzepte bereits im März eingereicht hatten, wurden in acht Spielregionen Bayerns die besten Entwürfe gewählt. Unter den Sieger-Teams der einzelnen Spielregionen zeichnete dann eine fachkundige Jury die Gewinner aus:

Platzierungen Juniorstaffel:
1. Platz: Greatseller / Gymnasium Dingolfing
2. Platz: Time to smile / Staatliche Realschule Schöllnach
3. Platz: BML / Edith-Stein-Realschule Parsberg
4. Platz: GroupTeen / Gymnasium der Ursulinen-Schulstiftung Straubing

Platzierungen Seniorstaffel:
1. Platz: Die Inventors / Mittelschule und Gymnasium Zwiesel
2. Platz: smart SCHOOL / Gregor-Mendel-Gymnasium Amberg
3. Platz: Capsula Verde / Berufliches Schulzentrum Matthäus Runtinger Regensburg
4. Platz: Paper-Furniture / Anton-Bruckner-Gymnasium Straubing

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