Landeswettbewerb Alte Sprachen Preisträger überzeugen mit Fachwissen und Sprachgefühl

Kultusminister Bernd Sibler (2.v.li.) mit (v.li.) Michaela Weigl, Wettbewerbsleiterin, David Ebner, einer von drei Landessiegern, und Dr. Christoph Reichardt, Wettbewerbsleiter
Kultusminister Bernd Sibler (2.v.li.) mit (v.li.) Michaela Weigl, Wettbewerbsleiterin, David Ebner, einer von drei Landessiegern, und Dr. Christoph Reichardt, Wettbewerbsleiter

Die Beschäftigung mit der Antike fasziniert junge Menschen nach wie vor: Das zeigt der Erfolg des Landeswettbewerbs Alte Sprachen. Nun wurden die Landessieger sowie die Finalistinnen und Finalisten des Jahres 2018 in München geehrt.

Kultusminister Bernd Sibler
Kultusminister Bernd Sibler

Mit Bravour habt ihr den Landeswettbewerb ‚Alte Sprachen‘ gemeistert! Dabei habt ihr mit beeindruckendem Fachwissen und Sprachgefühl überzeugt und zugleich Einfallsreichtum sowie Originalität gezeigt! Meinen herzlichen Glückwünsch zu diesen herausragenden Leistungen!“, gratulierte Kultusminister Bernd Sibler den erfolgreichen Schülerinnen und Schülern im diesjährigen Landeswettbewerb „Alte Sprache“ bei der Preisverleihung.

Auch diesmal haben sich über 1.000 Schülerinnen und Schüler den anspruchsvollen Aufgaben im Landeswettbewerb „Alte Sprachen“ gestellt. Zur Bedeutung des Wettbewerbs erklärte Sibler: „Über den altsprachlichen Unterricht erschließen sich unsere Schülerinnen und Schüler die Vergangenheit und kommen so zu einem besseren Verständnis der Gegenwart. Ich bin überzeugt, dass die Alten Sprachen als Schlüsselfächer europäischen Denkens und europäischer Kultur gerade in der heutigen Zeit einen wichtigen Beitrag zur Werteorientierung junger Menschen leisten.“ Die breite Resonanz des Wettbewerbs mache deutlich, dass die Fächer Latein und Griechisch und die Beschäftigung mit der Antike junge Menschen nach wie vor faszinieren, so der Minister.

Als Landessieger 2018 wurden geehrt:

  • David Ebner, Maximiliansgymnasium München
  • Christoph Luibl, Gymnasium Zwiesel
  • Johannes Hatzold, Gymnasium Christian-Ernestinum Bayreuth

Als Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Finalrunde wurden ebenfalls ausgezeichnet:

  • Firmian Drost, Maristengymnasium Fürstenzell
  • Ania Hoffman Salán, Gymnasium Tutzing
  • Moritz Kirchner, Albrecht-Altdorfer-Gymnasium Regensburg
  • Karl Leven, Gymnasium Fridericianum Erlangen
  • Peter Mader, Maristengymnasium Fürstenzell
  • Theresa Velten, Albertus-Magnus-Gymnasium Regensburg
  • Lilli Werner, Augustinus-Gymnasium Weiden

Landeswettbewerb „Alte Sprachen“

Der Landeswettbewerb wird seit 1988 von der Stiftung Humanistische Bildung in Bayern (Elisabeth-J.-Saal-Stiftung) und der Eleonora-Schamberger-Stiftung in Kooperation mit dem Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus ausgerichtet. Er richtet sich an Schülerinnen und Schüler, die in der Jahrgangsstufe 11 einen Kurs oder ein Seminar in Latein oder Griechisch belegen.

Der Wettbewerb umfasst drei verschiedene Runden. In der ersten Runde stellten die über 1.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre vertieften Sprachkenntnisse und ihre sprachliche Kreativität an lateinischen bzw. griechischen Übersetzungstexten und herausfordernden Aufgaben unter Beweis. Die 50 erfolgreichsten Schülerinnen und Schüler traten in der zweiten Runde zu einer anspruchsvollen Interpretationsklausur an, im Fach Latein zu Auszügen aus Ciceros „De legibus“, im Fach Griechisch zu Auszügen aus Herodots „Historien“. In der abschließenden dritten Runde wurden die besten zehn Kandidatinnen und Kandidaten zu einem Kolloquium ins Bayerische Kultusministerium eingeladen. Dort beeindruckten sie das Prüfungsgremium durch ihr breites Wissen und ihre selbstständige Auseinandersetzung nicht nur mit antiken Themen.

Kultusminister Bernd Sibler zeichnet erfolgreiche Preisträger im Landeswettbewerb "Alte Sprachen" am 25. Juni 2018 aus (Fotos: Steffen Leiprecht)

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