München TUM-Kollegs feiern erfolgreichen Jahrgang 2018

Staatssekretärin Carolina Trautner und TUM-Präsident Prof. Dr. Wolfgang A. Herrmann mit Absolventin Sarah Ruf
Staatssekretärin Carolina Trautner und TUM-Präsident Prof. Dr. Wolfgang A. Herrmann mit Absolventin Sarah Ruf

Spannende Eindrücke, fachliche Weiterentwicklung und beste Startbedingungen für das Studium: Schule und Universität haben im Rahmen des TUM-Kollegs 2016/2018 im Schulterschluss die 28 Absolventinnen und Absolventen effektiv im MINT-Bereich gefördert.

Kultusstaatssekretärin Carolina Trautner
Kultusstaatssekretärin Carolina Trautner

„Die Schülerinnen und Schüler haben im TUM-Kolleg einen vertieften Einblick in die Naturwissenschaften gewonnen, wertvolle Erfahrungen gesammelt und ihre persönlichen Fähigkeiten weiterentwickelt. Ich gratuliere ihnen ganz herzlich zum erfolgreichen Abschluss. Sie können sehr stolz hierauf sein“, so Kultusstaatssekretärin Carolina Trautner bei der feierlichen Verabschiedung der Absolventen des TUM-Kollegs 2016/2018. Gemeinsam mit dem Präsidenten der Technischen Universität München (TUM), Prof. Dr. Wolfgang A. Herrmann, sowie der Prodekanin der TUM School of Education, Prof. Dr. Claudia Nerdel, überreichte sie den 15 Schülerinnen und Schülern des Otto-von-Taube-Gymnasiums Gauting und den 13 Schülerinnen und Schülern des Werner-Heisenberg-Gymnasiums Garching die Abschlusszertifikate. Die Staatssekretärin betonte: „Ich freue mich über die gewinnbringende Zusammenarbeit von Schule und Universität im TUM-Kolleg. Die Initiative leistet einen wichtigen Beitrag, besonders begabte junge Menschen im naturwissenschaftlichen und technischen Bereich gezielt zu fördern.“ Zugleich ermögliche das TUM-Kolleg den teilnehmenden Gymnasiasten einen Einblick in das spätere Studium, beispielsweise durch den Besuch von Lehrveranstaltungen an der TU München.

Der Präsident der Technischen Universität München (TUM), Prof. Dr. Wolfgang A. Herrmann, erinnerte an die Anfänge: „Das TUM-Kolleg Otto von Taube des Gymnasiums Gauting war 2009 der bundesweite Vorreiter eines Kooperationsmodells, das sich glänzend bewährt hat. Oberstudiendirektorin Sylke Wischnevsky war die treibende Kraft. Dieses Modell steht für die Überbrückung der Kluft zwischen Universität und Gymnasium. Aufgrund seiner begabungsfördernden Wirkung hat es sich eine Verstetigung verdient. Nachahmer sind willkommen.“

„Mich beeindruckt immer wieder aufs Neue, zu welchen außergewöhnlichen Leistungen diese jungen Talente fähig sind, wenn sie über ihre intellektuellen Fähigkeiten, hohe Motivation und Leistungsbereitschaft hinaus von Lehrkräften und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern entsprechend gefördert werden“, sagte Prodekanin der TUM School of Education, Prof. Dr. Claudia Nerdel.

Staatssekretärin Carolina Trautner (erste Reihe, 2. von rechts) mit TUM-Präsident Prof. Dr. Wolfgang A. Herrmann (zweite Reihe, 3. von rechts) und Prodekanin der TUM School of Education Prof. Dr. Claudia Nerdel (erste Reihe, 1. von links) und den Absolventinnen und Absolventen des TUM-Kollegs 2016/2018
Staatssekretärin Carolina Trautner (erste Reihe, 2. von rechts) mit TUM-Präsident Prof. Dr. Wolfgang A. Herrmann (zweite Reihe, 3. von rechts) und Prodekanin der TUM School of Education Prof. Dr. Claudia Nerdel (erste Reihe, 1. von links) und den Absolventinnen und Absolventen des TUM-Kollegs 2016/2018

Kooperationsprojekt TUM-Kolleg

Im Kooperationsprojekt zwischen der Technischen Universität München (TUM), dem Otto-von-Taube-Gymnasium Gauting und dem Werner-Heisenberg-Gymnasium Garching im Bereich der Naturwissenschaften werden pro Jahrgang maximal je 15 ausgewählte Schülerinnen und Schüler in einem eigenständigen Oberstufenzug zum Abitur geführt. Sie werden nach einem vertieften Lehrplan unterrichtet, nehmen an der Universität an Lehrveranstaltungen teil und erstellen eine eigene Forschungsarbeit an einem Lehrstuhl der TUM.

Das Projekt wird koordiniert und wissenschaftlich begleitet durch die TUM School of Education, Deutschlands erste Fakultät für Lehrerbildung und Bildungsforschung an der Technischen Universität München.

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