Geschichtswettbewerb „Erinnerungszeichen“ Schülerlandeswettbewerb regt zur Beschäftigung mit dem Thema „1945 – Kriegsende in Bayern“ an

Die neue Runde des Schülerlandeswettbewerbs „Erinnerungszeichen“ beschäftigt sich mit dem Kriegsende vor 75 Jahren
Die neue Runde des Schülerlandeswettbewerbs „Erinnerungszeichen“ beschäftigt sich mit dem Kriegsende vor 75 Jahren

Das Ende des Zweiten Weltkriegs jährt sich 2020 zum 75. Mal. Der Schülerlandeswettbewerb „Erinnerungszeichen“ greift dieses wichtige historische Jubiläum auf und lädt Schüler aller Schularten ein, sich mit dem Thema „1945 – Kriegsende in Bayern“ auseinanderzusetzen. Jetzt auf historische Spurensuche gehen!

Die Jahreszahl 1945 steht für die bedingungslose Kapitulation der Deutschen, für die Befreiung der Konzentrations- und Vernichtungslager, für den Beginn des Wiederaufbaus der im Krieg zerstörten Städte und die Demokratisierung zumindest in Westdeutschland, für die Heimkehr der Soldaten und die Ankunft vieler Millionen Vertriebener und Flüchtlinge, die infolge des von den Deutschen entfesselten Krieges ihre Heimat verloren hatten. Der Geschichtswettbewerb „Erinnerungszeichen“ lädt Schülerinnen und Schüler ein, diese und andere Themen zu bearbeiten, die im Zusammenhang mit dem Kriegsende und der unmittelbaren Nachkriegszeit in ihrer Heimat stehen.

Teilnahmeberechtigt sind Schülerinnen und Schüler aller Schularten und Jahrgangsstufen in Bayern. Schulart und Jahrgangsstufe werden bei der Bewertung der Wettbewerbsbeiträge berücksichtigt. Teilnehmen können sowohl einzelne Schülerinnen und Schüler als auch Schülergruppen oder Schulklassen. Die Landessieger werden am Ende des Schuljahres 2020/21 mit Geld- und Sachpreisen geehrt. Zu gewinnen gibt es außerdem Übernachtungen in einer bayerischen Jugendherberge sowie den Besuch der Bayerischen Landesausstellung 2021.

Die Anmeldung erfolgt online auf der Homepage des Wettbewerbs.

Die Beiträge müssen folgende Kriterien erfüllen:

  • Behandlung des selbst gewählten Themas unter historischem Blickwinkel
  • dem Alter und dem Thema angemessene Eigenständigkeit der Leistung
  • Bezug zu Menschen, Dingen, Orten oder Ereignissen aus der Region
  • Recherche direkt vor Ort und nicht nur im Internet
  • persönlicher Kontakt mit Zeitzeugen oder Experten (Museum, Archiv, Heimatpfleger u. a.)

Die Teilnehmer senden ihre Beiträge in Form einer CD-ROM, einer DVD, eines Sticks oder auf Papier als Projektmappe (maximal im DIN A3-Format), einen Projektbericht (verpflichtend ab Jahrgangsstufe 8) sowie das ausgefüllte Einsendeformular in zweifacher Kopie an das:

Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung (ISB)
z.Hd. Frau StRin Dr. Monika Müller
Stichwort: „Erinnerungszeichen 2020/21“
Schellingstr. 155
80797 München

Einsendeschluss ist der 19. März 2021.

Fragen zur Durchführung des Wettbewerbs und zur Teilnahme beantworten die Landeswettbewerbsleiter, Frau StRin Petra Nerreter, Hildegardis-Gymnasium Kempten, und Herr StR (RS) Florian Neubauer, Staatliche Realschule Hollfeld.

Durch die Heranführung an die Auseinandersetzung mit den Spuren der Vergangenheit fördert der Schülerlandeswettbewerb „Erinnerungszeichen“ seit 1998 das Geschichtsbewusstsein der bayerischen Schülerinnen und Schüler aller Altersstufen und regt sie dazu an, die Geschichte und Kultur ihrer Heimat zu entdecken und kreativ zu dokumentieren. Ziel des Wettbewerbs ist es, das Interesse der Schülerinnen und Schüler für ihr historisches Umfeld zu schärfen.

Weitere Informationen, Tipps für Lehrkräfte und Schüler sowie Anmeldung

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