Berchtesgaden Eliteschule des Sports präsentiert vielseitige Förderangebote

Kinder beim Skifahren
Kinder beim Skifahren

Leistungssport und Schulunterricht: Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hat die Christophorusschulen in Berchtesgaden mit dem Prädikat „Eliteschule des Sports“ ausgezeichnet. Sie fördern gezielt die olympischen Wintersportarten. Ehemalige Schülerinnen und Schüler gewannen zuletzt acht Medaillen in Pyeongchang.

Staatssekretär Bernd Sibler
Staatssekretär Bernd Sibler

Staatssekretär Bernd Sibler besuchte die Christophorusschulen des Christlichen Jugenddorfwerks Deutschlands (CJD) in Berchtesgaden und informierte sich gemeinsam mit dem Präsidenten des Skiverbandes Bayerwald Max Gibis vor Ort über die Förderangebote an der „Eliteschule des Sports“.

In Bayern gibt es vier Partnerschulen des Leistungssports: in München und Nürnberg für die olympischen Sommersportarten sowie in Berchtesgaden und Oberstdorf für den olympischen Wintersport. Alle vier wurden vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) mit dem Prädikat „Eliteschule des Sports“ ausgezeichnet.

Staatssekretär Bernd Sibler betonte: „Die Förderung von jungen Nachwuchstalenten hat an den CJD Christophorusschulen nicht nur eine lange Tradition – sie ist auch außerordentlich erfolgreich! Zahlreiche Medaillen-Gewinner haben hier den Grundstein für ihre sportlichen Erfolge gelegt und gleichzeitig ihre sportliche Karriere mit der schulischen Ausbildung verbunden. Auch bei den olympischen Winterspielen 2018 in Pyeongchang waren sechs ehemalige CJD-Schüler ganz vorne dabei: Sie gewannen insgesamt acht Medaillen!“

Teilnehmer (v.l.n.r.): Schulamtsdirektor Werner Grabl, Christian Scholz (CJD), Engelbert Schwaiger (Bayer. Skiverband), Max Gibis (Präsident des Skiverbandes Bayerwald), Staatssekretär Bernd Sibler, stellv. Schulleiter Gymnasium Dr. Herbert Höpfner, stellv. Schulleiter Mittelschule Josef Güll, Markus Schwarz (Skiverband Bayerwald), Sebastian Waldherr (CJD) und Schulleiter Realschule Wolfgang Greiner
Teilnehmer (v.l.n.r.): Schulamtsdirektor Werner Grabl, Christian Scholz (CJD), Engelbert Schwaiger (Bayer. Skiverband), Max Gibis (Präsident des Skiverbandes Bayerwald), Staatssekretär Bernd Sibler, stellv. Schulleiter Gymnasium Dr. Herbert Höpfner, stellv. Schulleiter Mittelschule Josef Güll, Markus Schwarz (Skiverband Bayerwald), Sebastian Waldherr (CJD) und Schulleiter Realschule Wolfgang Greiner

Tägliches Training ist unabdingbar

Die Mitglieder der deutschen Olympia-Mannschaft haben vor einer Teilnahme bereits viele Jahre intensiven Trainings hinter sich. Dabei ist tägliches Training, oft von Kindesbeinen an, unabdingbar für den, der den Sprung an die Spitze schaffen will. Um Schule und Leistungssport im Nachwuchsbereich miteinander zu vereinbaren, wurden die „Eliteschulen des Sports“ eingerichtet – mit großem Erfolg: Die Liste ehemaliger Schülerinnen und Schüler der Christophorus-Schulen liest sich wie das who-is-who des deutschen Wintersports: Hilde Gerg, Maria Höfl-Riesch, Viktoria Rebensburg, Georg Hackl, Felix Loch und viele mehr.

Die Eliteschulen des Sports sind ein zentrales Element der Dualen Karriere im Leistungssport in Deutschland und sollen gestärkt werden

Darauf haben sich die Ständige Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland, die Konferenz der Sportminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland und der Deutsche Olympische Sportbund geeinigt. Kurz vor Beginn der Olympischen Spiele in Pyeongchang wurde die gemeinsame „Vereinbarung zur Förderung leistungssportorientierter Schülerinnen und Schüler an den Eliteschulen des Sports im Verbundsystem Schule, Sport und Internat“ ratifiziert.

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