Landesschülerrat Landesschülersprecher diskutierten im Kultusministerium

Einige der Landesschülersprecher und ihre Vertreter mit Bildungsstaatssekretär Georg Eisenreich (Mitte)
Einige der Landesschülersprecher und ihre Vertreter mit Bildungsstaatssekretär Georg Eisenreich (Mitte)

Politische Bildung, Demokratieerziehung und Mitsprache an den bayerischen Schulen - darüber tauschten sich die neu gewählten Landesschülersprecher sowie ihre Stellvertreter im Kultusministerium aus.

Bildungsstaatssekretär Georg Eisenreich
Bildungsstaatssekretär Georg Eisenreich

Seit Ende des vergangenen Jahres ist der neue Landesschülerrat im Amt: Im Dezember haben die 40 bayerischen Bezirksschülersprecher aller Schularten aus ihrer Mitte sechs neue Landesschülersprecher und ihre Stellvertreter gewählt.  Im Kultusministerium in München trafen sich die Schülerinnen und Schüler mit Bildungsstaatssekretär Georg Eisenreich zu einem Gespräch.

Staatssekretär Eisenreich betonte dabei: „Mir ist es sehr wichtig, die Landesschülersprecher persönlich zu treffen, ihre Anliegen zu kennen und mit ihnen zu diskutieren. Der Landesschülerrat ist ein wichtiger Gesprächspartner in Bildungsfragen.“ Eisenreich weiter: „Demokratieerziehung und politische Bildung haben an Bayerns Schulen ihren festen Platz – im Unterricht, aber auch im Schulalltag.“

Der Landesschülerrat als demokratisch gewählte Vertretung aller Schülerinnen und Schüler ist seit August 2008 im Bayerischen Gesetz über das Erziehungs- und Unterrichtswesen verankert. Das Gremium, das sich aus sechs Landesschülersprechern und sechs Stellvertretern zusammensetzt, wird von den insgesamt 40 Bezirksschülersprechern gewählt. Es bringt die Interessen und Anliegen der Schülerinnen und Schüler von Förder-, Mittel-, Real-, Berufs- und Fachoberschulen, Gymnasien sowie Beruflichen Schulen zur Sprache. Es kann dem Kultusministerium Vorschläge unterbreiten. Der Landesschülerrat hat das Recht, bei grundlegenden, die Schüler betreffenden schulischen Angelegenheiten durch das Bildungsministerium informiert und angehört zu werden, etwa bei Änderungen des Bayerischen Gesetzes zum Erziehungs- und Unterrichtswesen oder der Schulordnungen.

Die Landesschülersprecher und ihre Stellvertreter

Berufliche Schulen
Landesschülersprecher: Filippos Papageorgiou, Jakob-Preh-Schule, Staatl. Berufsschule Bad Neustadt a. d. Saale, Unterfranken
Stellv. Landesschülersprecher: Lukas Straubinger, Staatl. Berufsschule II Passau, Niederbayern

Fachoberschulen/Berufsoberschulen
Landesschülersprecher: Matze Weingärtner, Staatl. Berufsoberschule Nürnberg, Nordbayern
Stellv. Landesschülersprecher: Michael Handke, Staatl. Fachoberschule Bad Tölz, Südbayern

Förderschulen
Landesschülersprecher: Kevin Schreck, Priv. Berufsschule zur sonderpädagogischen Förderung in Fassoldshof, Mainleus, Oberfranken

Gymnasien
Landesschülersprecher: Florian Schwegler, Gymnasium Marktbreit, Unterfranken
Stellv. Landesschülersprecher: Magnus Lehmkuhl, Paul-Klee-Gymnasium Gersthofen, Schwaben

Mittelschulen
Landesschülersprecherin: Marie-Luise Barthel, Christoph-Probst-Mittelschule Murnau a. Staffelsee, Oberbayern
Stellv. Landesschülersprecherin: Immanuella Leo, Pfalzgraf-Friedrich-Mittelschule
Vohenstrauß, Oberpfalz

Realschulen
Landesschülersprecher: Simon Dachsberger, Staatl. Realschule Bad Griesbach, Niederbayern
Stellv. Landesschülersprecher: Maximilian Knack, Staatl. Realschule für Knaben Neumarkt i. d. Oberpfalz, Oberpfalz

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