Schüler experimentieren Bayerische Jungforscher erhalten interessante Einblicke in aktuelle Forschung

Im Rahmen der Veranstaltung mussten eigenständig Lösungen zu aktuellen Aufgabenstellungen aus dem MINT-Bereich erarbeitet werden
Im Rahmen der Veranstaltung mussten eigenständig Lösungen zu aktuellen Aufgabenstellungen aus dem MINT-Bereich erarbeitet werden

Bayerische Nachwuchsforscher erhalten spannenden Einblick in aktuelle Forschungsthemen aus dem naturwissenschaftlichen Bereich: 16 Schülerinnen und Schüler wurden von der Fraunhofer Gesellschaft und dem Bayerischen Kultusministerium zu einer dreitägigen Veranstaltung nach München eingeladen.

Die Veranstaltung fand vom 18. bis 20. Oktober 2017 im Kerschensteiner Kolleg und in der Fraunhofer-Zentrale in München statt. Eingeladen wurden 16 Schülerinnen und Schüler, die sich dieses zusätzliche Angebot durch ihre Erfolge beim diesjährigen bayerischen Landeswettbewerb von Schüler experimentieren verdient haben.

Gruppenfoto der Nachwuchsforscher mit ihren Betreuungslehrern und den Organisatoren (ganz rechts) Dr. Birgit Geiselbrechtinger (Fraunhofer-Gesellschaft) und Michael Stefan (Landeswettbewerbsleiter Schüler experimentieren Bayern)
Gruppenfoto der Nachwuchsforscher mit ihren Betreuungslehrern und den Organisatoren (ganz rechts) Dr. Birgit Geiselbrechtinger (Fraunhofer-Gesellschaft) und Michael Stefan (Landeswettbewerbsleiter Schüler experimentieren Bayern)

Die dreitägige Veranstaltung begann traditionell mit einem Besuch von Wissenschaftlern eines Fraunhofer Instituts. In diesem Jahr lud das Fraunhofer ESK zu einem Streifzug durch die Themen Autonomes Fahren und Datensicherheit von Spielzeug ein.

Dabei diskutierten die Jugendlichen nicht nur äußerst aktiv mit den Wissenschaftlern, sondern zeigten auch bei einer praktischen Übung zu einer Ampelschaltung ihr Können. Die Schülerinnen und Schüler durften dort einen Algorithmus entwickeln, wie eine Ampelschaltung in einem fiktiven Szenario reagieren muss, wenn sie vom Zustand "Normalbetrieb" in den Zustand "Blaulichtdurchfahrt" (z.B. Krankenwagen, Polizei, Feuerwehr) gesetzt wird.

Bei der nächsten Station des Workshops bekamen die Jungforscher eine ausführliche Einführung in die Lego-Mindstorm-Technologie. Angeleitet von zertifizierten Roberta-Referenten wurden auch schwierige Problemstellungen rund um die mobilen Robotereinheiten gelöst. Ziel dieses Kursbausteins ist es, die Schülerinnen und Schüler mit der Programmierung von Mikrocontrollern vertraut zu machen. Im Wesentlichen werden die Roboter so programmiert, dass sie bestimmte Strecken selbstständig abfahren können.

Veranstaltungsort der ersten beiden Tage war das Kerschensteiner Kolleg, welches an das Deutsche Museum angegliedert ist. Dort gab es am zweiten Tag neben einem Sondervortrag über physikalische Phänomene auch die Möglichkeit im Labor die eigene DNA zu isolieren. Besonders beeindruckend für die Jugendlichen war auch dieses Jahr der Abend mit ehemaligen Jugend-forscht-Teilnehmern, welche dort neben ihren alten Projekten, auch ihre Vita und aktuelle Forschungsgebiete vorstellten.

 

Neue Ideen für Jugend-forscht-Projekte werden entwickelt
Neue Ideen für Jugend-forscht-Projekte werden entwickelt

Den Abschluss der Veranstaltung bildete am Tag 3 ein Kreativitätsworkshop in der Fraunhofer-Zentrale, zu welchem auch die Betreuungslehrerinnen und -lehrer der Teilnehmer eingeladen waren. Unter der Leitung einer professionellen Trainerin wurden allen Beteiligten Möglichkeiten an die Hand gegeben um neue Ideen für Jugend-forscht-Projekte zu entwickeln.

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