Jugend forscht und Schüler experimentieren Junge Forscherinnen und Forscher mit Neugier gesucht

Experimentieren und Preise gewinnen. Teilnehmer von Jugend Forscht
Experimentieren und Preise gewinnen. Teilnehmer von Jugend Forscht

Der Wettbewerb "Jugend forscht" unterstützt das Forschen im Bereich der Mathematik und der Naturwissenschaften. Das Projekt wird in zwei Altersstufen durchgeführt. Neben "Jugend forscht" richtet sich "Schüler experimentieren" an junge Nachwuchsforscher mit höchsten 14 Jahren.

Forschen an der Schule

„Der Mensch muss bei dem Glauben verharren, dass das Unbegreifliche begreiflich sei; er würde sonst nicht forschen.“ So Johann Wolfgang von Goethe in „Wilhelm Meisters Wanderjahre“. Damit definiert Goethe die Suche nach der Wahrheit und die Forschung als typische und wünschenswerte Charakteristiken eines Menschen. Beide Tätigkeiten – das Streben nach dem Verstehen des Unbegreiflichen und das Forschen – sind also Veranlagungen, die der Mensch von der Natur mitbekommen hat. Das Projekt Jugend forscht / Schüler experimentieren unterstützt dieses Streben des Menschen und fördert Schülerinnen und Schüler im Bereich der Mathematik und der Naturwissenschaften.

Was wird angeboten?

Das Projekt wird in zwei Altersstufen durchgeführt: In der Sparte „Schüler experimentieren“ können Jungforscher teilnehmen, die höchstens 14 Jahre alt sind und die im am 31.12. des jeweiligen Wettbewerbsjahres mindestens die 4. Klasse besuchen. „Jugend forscht“ richtet sich an interessierte Schülerinnen und Schüler im Alter zwischen 15 und 21 Jahren. Es können sowohl Einzel- als auch Gruppenarbeiten (max. 3 Teilnehmer) eingereicht werden. Der Wettbewerbs wird in 7 Themengebieten durchgeführt: Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik und Informatik, Physik, Technik. Weitere Informationen zu Detailbestimmungen finden sich unter www.jugend-forscht.de.

Bundessieger 2016: Tassilo Schwarz vom Johannes-Heidenhain-Gymnasium in Traunreut
Bundessieger 2016: Tassilo Schwarz vom Johannes-Heidenhain-Gymnasium in Traunreut

Wie läuft der Wettbewerb in Bayern ab?

Nach der Bekanntmachung und der Versendung der Wettbewerbsmaterialien durch das Kultusministerium können die Beiträge bis zum 30.11. des jeweiligen Wettbewerbsjahres unter www.jugend-forscht.de angemeldet werden. Der Öffentlichkeit werden die Forschungsprojekte erstmalig auf einem der zehn Regionalwettbewerbe präsentiert. Bei entsprechender Bewertung werden diese anschließend auf dem Landeswettbewerb vorgestellt. Sollten die Beiträge auch dort erfolgreich sein, vertreten die beteiligten Schülerinnen und Schüler Bayern beim Bundeswettbewerb im Mai des jeweiligen Wettbewerbsjahres. In der Sparte „Schüler experimentieren“ findet kein Wettbewerb auf Bundesebene statt.

Landesbeauftragte für „Jugend forscht“:
StDin Dr. Monika Christl
Maximilian-von-Montgelas-Gymnasium
Gobener Str. 4
84137 Vilsbiburg
monikachristl@yahoo.de

Landesbeauftragter für „Schüler experimentieren“:
StR Michael Stefan
Gymnasium Untergriesbach
Bgm.-Kainz-Str. 12
94107 Untergriesbach
Michael.Stefan@gymnasium-untergriesbach.de

Verwalter des Sponsorenpools:
OStR Thomas Fieber
Katharinen-Gymnasium
Jesuitenstr. 10
85049 Ingolstadt
info@sponsorpool-bayern.de


Veranstalter:
Stiftung Jugend forscht e.V.
Baumwall 5
20459 Hamburg
Tel.: 040 374709-0
Fax: 040 374709-99
E-Mail: info@jugend-forscht.de

Welche Möglichkeiten der Förderung gibt es?

Sollte das Jugend-forscht-Projekt an seine Grenzen stoßen, da für die Bearbeitung Geräte benötigt werden, die nicht zur Verfügung stehen und die nicht zur Standardausstattung einer Schule gehören,  so kann beim Sponsorpool Bayern einfach und schnell ein Antrag auf finanzielle Unterstützung gestellt werden. Alle Informationen zum Ablauf der Förderung sowie ein digitales Antragsformular finden sich auf der Homepage www.sponsorpool-bayern.de.

Darüber hinaus gibt es viele Firmen und universitäre Einrichtungen, die die Idee von Jugend forscht gern unterstützen, sei es durch Beratung, durch den Zugang zu eigenen Laboreinrichtungen oder durch das Sponsoring von Verbrauchsmaterial. Ein Anruf bei den einschlägigen Firmen und Hochschulen der Region lohnt sich fast immer.

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