Humanistisches Gymnasium Arbeitskreis fördert seit 20 Jahren humanistische Bildung

Die Glyptothek in München bot einen repräsentativen Rahmen für die 20-Jahr-Feier des Arbeitskreises
Die Glyptothek in München bot einen repräsentativen Rahmen für die 20-Jahr-Feier des Arbeitskreises

An den Humanistischen Gymnasien in Bayern haben die Sprachen Altgriechisch und Latein einen besonderen Stellenwert. Außerdem ist die Beschäftigung mit der klassischen Antike auch heute aktuell. Seit mittlerweile 20 Jahren engagiert sich nun ein Verein im Dienste der traditionsreichen Gymnasialform.

Als „festen Bestandteil unserer bayerischen Schullandschaft“, der hohes Ansehen genießt, bezeichnete Bildungsminister Dr. Ludwig Spaenle das Humanistische Gymnasium. Anlässlich des 20-jährigen Bestehens des „Arbeitskreises Humanistisches Gymnasium e.V.“ stellte er die Bedeutung der traditionsreichen Gymnasialform heraus: „Altgriechisch und Latein sind Schlüsselfächer europäischen Denkens und europäischer Kultur und können Schülerinnen und Schülern wertvolle Orientierung geben.“

Bildungsminister Dr. Ludwig Spaenle
Bildungsminister Dr. Ludwig Spaenle

So tragen die Beschäftigung mit der klassischen Antike und die Lektüre von Texten im Originalwortlaut beispielsweise auch zur politischen Bildung und zum Demokratieverständnis der jungen Menschen bei. „Das Humanistische Gymnasium ist damit am Puls der Zeit“, so Dr. Spaenle. „Der ˈArbeitskreis Humanistisches Gymnasiumˈ leistet einen wertvollen Beitrag, um die Attraktivität des Humanistischen Gymnasiums zu steigern“, erklärte der Minister. Mit Veranstaltungen wie Vorträgen, Podiumsdiskussionen, dem Wettbewerb „Pegalogos“ oder dem Event „Latein zum Anfassen“ bringt sich der Verein aktiv und nachhaltig in der Bildungsarbeit ein. Dr. Spaenle gratulierte dem Verein zum 20-jährigen Bestehen und dankte den Mitgliedern und Förderern des Arbeitskreises für ihr Engagement.

Seit seiner Gründung 1997 leistet der Verein „Arbeitskreis Humanistisches Gymnasium e.V.“ Aufklärungs- und Überzeugungsarbeit im Sinne humanistischer Bildung.

Im Freistaat gibt es 54 humanistische Gymnasien. Im Schuljahr 2016/2017 lernten in Bayern rund 3.000 Schülerinnen und Schüler Griechisch.

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