Landesschulbeirat Beratendes Gremium kam zur 87. Sitzung zusammen

Bildungsminister Dr. Ludwig Spaenle erläutert die Grundzüge des neuen bayerischen Gymnasiums
Bildungsminister Dr. Ludwig Spaenle erläutert die Grundzüge des neuen bayerischen Gymnasiums

Im Bildungsministerium fand die 87. Sitzung des Landesschulbeirats statt. Wichtige Themen waren der Lehrplan und die Stundentafel des neuen bayerischen Gymnasiums. Weiterhin ging es etwa um ein Unterstützungsportal für die Arbeit in der Schülermitverantwortung.

Bildungsminister Dr. Ludwig Spaenle erklärte zum neuen bayerischen Gymnasium: "Bei der Ausgestaltung des neuen neunjährigen Gymnasium setzen wir auf den Dreiklang ,Mehr Qualität – mehr Zeit – mehr Individualität‘ und gehen den Weg gemeinsam im Dialog. Die Stundentafel für das neunjährige Gymnasium setzt den Bildungsauftrag des neuen bayerischen Gymnasiums konsequent um, in dem die Grundlagenfächer durchgängig mit mindestens drei Wochenstunden pro Jahrgangsstufe unterrichtet werden, die digitale Bildung deutlich aufgewertet wird, die politische Bildung gestärkt wird, die Naturwissenschaften mehr Raum erhalten als bisher sowie die Grundlage geschaffen wird für fächerübergreifendes, projektorientiertes Arbeiten in der neuen Jahrgangsstufe 11. Die neue Stundentafel stellt kein Fach schlechter als im G8, aber viele Fächer besser."

Themen der 87. Sitzung des Landesschulbeirats

Folgende Themen wurden bei der Sitzung diskutiert:

Der Landesschulbeirat

Vertreter der Eltern, Lehrkräfte, Schüler und verschiedener Interessengruppen trafen sich zur 87. Sitzung des Landesschulbeirats
Vertreter der Eltern, Lehrkräfte, Schüler und verschiedener Interessengruppen trafen sich zur 87. Sitzung des Landesschulbeirats

Der Landesschulbeirat ist zur Beratung des Staatsministeriums für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst bei Fragen der Bildung und Erziehung eingerichtet und setzt sich aus Vertretern der Eltern, Lehrkräfte, Schüler und verschiedener Interessengruppen zusammen.

Die Mitglieder werden vom Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst berufen. Der Landesschulbeirat tagt in der Regel zweimal im Jahr. Bei wichtigen Vorhaben des Ministeriums fungiert er als ständiger Beirat.

Mitglieder des Landesschulbeirats gemäß Bayerischem Gesetz über das Erziehungs- und Unterrichtswesen (BayEUG)

Art. 73

(3) ¹Die Mitglieder des Landesschulbeirats werden vom Staatsministerium für Unterricht und Kultus berufen, und zwar

1. bis zu acht Mitglieder aus dem Kreis der Eltern,

2. acht Mitglieder aus dem Kreis der Lehrkräfte,

3. die sechs Landesschülersprecherinnen und Landesschülersprecher und die gemäß Art. 62a Abs. 2 Satz 5 gewählten Schülerinnen und Schüler,

4. je ein Mitglied auf Vorschlag
a) der Katholischen Kirche,
b) der Evangelisch-Lutherischen Kirche,
c) des Bayerischen Städtetags,
d) des Bayerischen Gemeindetags,
e) des Bayerischen Landkreistags,
f) des Verbands der Bayerischen Bezirke,
g) der Industrie- und Handelskammern,
h) der Handwerkskammern,
i) des Deutschen Gewerkschaftsbunds und des Bayerischen Beamtenbunds,
k) des Bayerischen Bauernverbands,
l) des Bayerischen Jugendrings,
m) der Hochschulen,
n) der privaten Schulen,

5. fünf Mitglieder, die unter dem Gesichtspunkt der notwendigen Ergänzung des Beirats aus den Bereichen Frühpädagogik, Berufliche Bildung, Erwachsenenbildung, Kunst und Journalistik berufen werden.

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