Förderprogramm Demokratisch Handeln Wettbewerb zeichnet Schülerinitiativen zur Demokratie aus

 Schülerinnen und Schüler nehmen an kreativen Workshops zum Thema
Schülerinnen und Schüler nehmen an kreativen Workshops zum Thema "Demokratisch Handeln" teil

In Projekten rund um die Demokratie erleben Schülerinnen und Schüler, wie sie aktiv Verantwortung übernehmen können. Initiativen zum demokratischen Handeln im Schulalltag oder über die Schule hinaus können sich in einem Wettbewerb für die Teilnahme an der „Lernstatt Demokratie“ bewerben. Dort erwarten sie kreative Workshops und ein interessanter Erfahrungsaustausch.

Der Wettbewerb Demokratisch Handeln wird seit 1989 für alle allgemeinbildenden Schulen und Jugendinitiativen in Deutschland ausgeschrieben. Unter dem Motto "gesagt. getan." werden Beispiele für gesellschaftliches und demokratisches Engagement in der Schule und darüber hinaus gesucht.

Wie funktioniert der Wettbewerb?

Der Wettbewerb will demokratische Haltung und demokratische Kultur im gelebten Alltag von Schule und Jugendarbeit stärken. In der Begegnung mit Anderen sollen Fragen und Probleme sichtbar und ein Korridor zur politischen Verantwortung geöffnet werden. Handeln und Lernen sollen sich verbinden. Es geht um die Anerkennung herausragender Leistungen für die Demokratie und das Gemeinwesen, um die Förderung demokratischer Handlungskompetenz und kritischer Loyalität bei Kindern und Jugendlichen, aber auch Erwachsenen.

Die Workshopteilnehmer arbeiten zusammen und tauschen sich aus
Die Workshopteilnehmer arbeiten zusammen und tauschen sich aus

Wann und wie wird der Wettbewerb durchgeführt und die Preise verliehen?

Bis zum 30. November jeden Jahres können die Dokumentationen der Projekte eingereicht werden. Im Frühsommer des Folgejahres werden etwa 50 Projekte zur Teilnahme an der „Lernstatt Demokratie“ ausgewählt. Dort können Ergebnisse präsentiert und an Themen und Formen demokratischen Engagements weiter gearbeitet werden. Die „Lernstatt Demokratie“ findet von Jahr zu Jahr in einem anderen Bundesland in Kooperation mit Schulen und pädagogischen Einrichtungen statt.

Die „Lernstatt Demokratie“

Abschluss der jährlichen Ausschreibung des Wettbewerbs Demokratisch Handeln ist die „Lernstatt Demokratie“. Diese mehrtägige Veranstaltung zeichnet sich durch folgende Elemente aus:

  • eine öffentliche Ausstellung der beispielgebenden Projekte
  • Erfahrungsaustausch aller Beteiligter
  • ganztätige Workshops und Präsentation der erarbeiteten Ergebnisse
  • eine öffentliche Auszeichnung mit feierlicher Urkundenübergabe

Wer kann teilnehmen?

  • Kinder und Jugendliche mit Lehrkräften, Eltern und/oder Jugendarbeitern aller Schularten und Jahrgangsstufen
  • Gruppen und Einzelpersonen

Was sind die Ziele des Wettbewerbs?

  • Förderung der politischen Bildung und Stärkung der demokratischen Erziehung, mit dem Ziel der aktiven Teilnahme von Kindern und Jugendlichen am politischen Leben und an der gesellschaftlichen Meinungsbildung
  • Förderung der Eigeninitiative sowie der Planung, Organisation und Durchführung von Projekten
Schülerinnen während ihres Workshops im Rahmen der „Lernstatt Demokratie“ an der Akademie für politische Bildung in Tutzing
Schülerinnen während ihres Workshops im Rahmen der „Lernstatt Demokratie“ an der Akademie für politische Bildung in Tutzing

Wer veranstaltet den Wettbewerb?

Der Förderverein Demokratisch Handeln e.V. trägt den Wettbewerb und hat seine Geschäftsstelle in Jena. Ideeller Partner des Wettbewerbs ist die Theodor-Heuss-Stiftung. Der Wettbewerb „Demokratisch Handeln“ gehört zu den von der Kultusministerkonferenz besonders empfohlenen Schülerwettbewerben.

Wer sind die Ansprechpartner in Bayern?

In Bayern hat Demokratisch Handeln e.V. zwei ehrenamtliche Regionalberaterinnen, die bei Fragen zur Teilnahme am Wettbewerb unter bayern@demokratisch-handeln.de  gerne zur Verfügung stehen.

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