Preisverleihung "Starke Schule" Schulen sind Orte zum Lernen und Leben

Erster Platz: Bildungsstaatssekretär Georg Eisenreich, John-Philip Hammersen (Gemeinnützige Hertie-Stiftung), Ulrike Sommer (Bundesagentur für Arbeit, Regionaldirektion Bayern), Dr. Donata Kluxen-Pyta (Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände), Schülerinnen und Schüler der Mittelschule Gochsheim mit Rektor Detlef Haas und Claudia Lange (Deutsche Bank Stiftung) (v.re.)
Erster Platz: Bildungsstaatssekretär Georg Eisenreich, John-Philip Hammersen (Gemeinnützige Hertie-Stiftung), Ulrike Sommer (Bundesagentur für Arbeit, Regionaldirektion Bayern), Dr. Donata Kluxen-Pyta (Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände), Schülerinnen und Schüler der Mittelschule Gochsheim mit Rektor Detlef Haas und Claudia Lange (Deutsche Bank Stiftung) (v.re.)

Herausragende Konzepte und pädagogischer Erfolg: Die Mittelschule Gochsheim, die Mittelschule Simmernstraße in München und die Mittelschule an der Weinberger Straße in Neumarkt i. d. OPf. haben die Landespreise des Schulwettbewerbs „Starke Schule. Deutschlands beste Schulen, die zur Ausbildungsreife führen“ gewonnen.

Lehrkräfte und Schulleitungen nahmen mit ihren Schülerinnen und Schülern von Bildungsstaatssekretär Georg Eisenreich die Preise entgegen. Der Wettbewerb prämiert die herausragende Arbeit, die diese Schulen bei der Vorbereitung auf die Berufswelt leisten und wird alle zwei Jahre von der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung gemeinsam mit der Bundesagentur für Arbeit, der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände und der Deutsche Bank Stiftung durchgeführt.

„Die prämierten Schulen fördern in besonderer Weise die Stärken ihrer Schülerinnen und Schüler. Sie sind Orte zum Lernen und Leben“, so Bildungsstaatssekretär Eisenreich. Landtagsvizepräsidentin Inge Aures ergänzte: „‚Starke Schülerinnen und Schüler braucht das Land!‘ Diese Devise beflügelt unsere Jugend, sich an starken Schulen für die Zukunft fit zu machen. Dicke Bücher und Neue Medien sind in! Smartphone und Internet sind das Handwerkszeug für unsere jungen Leute.“

Starkes Konzept zur Berufsorientierung

Den mit 5.000 Euro dotierten ersten Platz belegt die Mittelschule Gochsheim. Die Schule überzeugte die Jury durch ihr starkes Konzept zur Berufsorientierung, das mithilfe aller Beteiligten gemeinsam entwickelt wird. Besonders die Übernahme von Verantwortung von Schülerinnen und Schülern beeindruckte die Jury. Die Mittelschule Simmernstraße in München erreichte den zweiten Platz und erhält für die nachhaltige Förderung der Sozialkompetenzen ihrer Schülerinnen und Schüler 3.500 Euro. Mit dem dritten Platz und 2.000 Euro wurde die Mittelschule an der Weinberger Straße in Neumarkt i. d. OPf. für ihre Erfolge beim Übergang sowohl leistungsstarker als auch -schwächerer Schülerinnen und Schüler in die duale Berufsausbildung ausgezeichnet.

Platz 2: Bildungsstaatsserkretär Georg Eisenreich (3.v.re.) mit Dr. Donata Kluxen-Pyta (Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände), Ulrike Sommer (Bundesagentur für Arbeit, Regionaldirektion Bayern), Lehrerin Angelika Thuri-Weiß, Schülerin Sarah Dukula, Konrektorin Birgit Dittmer-Glaubig, Claudia Lange (Deutsche Bank Stiftung) und John-Philip Hammersen (Gemeinnützige Hertie-Stiftung) (v.li.)
Platz 2: Bildungsstaatsserkretär Georg Eisenreich (3.v.re.) mit Dr. Donata Kluxen-Pyta (Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände), Ulrike Sommer (Bundesagentur für Arbeit, Regionaldirektion Bayern), Lehrerin Angelika Thuri-Weiß, Schülerin Sarah Dukula, Konrektorin Birgit Dittmer-Glaubig, Claudia Lange (Deutsche Bank Stiftung) und John-Philip Hammersen (Gemeinnützige Hertie-Stiftung) (v.li.)

Weitere platzierte Schulen in Bayern, die ebenfalls in das Netzwerk aufgenommen werden:

4. Platz: Jörg-Lederer-Mittelschule, Kaufbeuren
5. Platz: Mittelschule Pfeffenhausen, Pfeffenhausen
6. Platz: Heinrich-Braun-Mittelschule, Trostberg
7. Platz: Fichtelgebirgsrealschule, Marktredwitz
8. Platz: Mittelschule Scheßlitz, Scheßlitz
9. Platz: Friedrich-Wilhelm-Herschel-Mittelschule, Nürnberg

Aufnahme in länderübergreifendes Netzwerk

Neben den Geldpreisen profitieren die Schulen vor allem von der Aufnahme in das länderübergreifende Netzwerk. Vier Jahre lang erhalten Lehrkräfte und Schulleitungen hier Zugang zu zahlreichen akkreditierten Fortbildungen zur Unterrichts- und Organisationsentwicklung. Das Netzwerk hat sich zu einem Forum entwickelt, in dem sich sehr engagierte Lehrkräfte Deutschlands austauschen, weiter qualifizieren und zusammen an der Schule von morgen arbeiten.

Platz 3: Bildungsstaatssekretär Georg Eisenreich (3.v.re.) mit Claudia Lange (Deutsche Bank Stiftung), Ulrike Sommer (Bundesagentur für Arbeit, Regionaldirektion Bayern), Gertrud Heßlinger (Zweite Bürgermeisterin Neumarkt i. d. OPf.), Schülersprecherin Aylin Aksoy, Rektorin Petra Zeitler, Dr. Donata Kluxen-Pyta  (Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände) und John-Philip Hammersen (Gemeinnützige Hertie-Stiftung) (v.li.)
Platz 3: Bildungsstaatssekretär Georg Eisenreich (3.v.re.) mit Claudia Lange (Deutsche Bank Stiftung), Ulrike Sommer (Bundesagentur für Arbeit, Regionaldirektion Bayern), Gertrud Heßlinger (Zweite Bürgermeisterin Neumarkt i. d. OPf.), Schülersprecherin Aylin Aksoy, Rektorin Petra Zeitler, Dr. Donata Kluxen-Pyta (Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände) und John-Philip Hammersen (Gemeinnützige Hertie-Stiftung) (v.li.)

„Unser Anliegen ist es, gute Schulen zu stärken und dafür zu sorgen, dass sich ihre ausgezeichneten Konzepte weiter verbreiten. Die Preisträger nehmen eine Leuchtturm-Funktion in der deutschen Schullandschaft ein“, sagt John-Philip Hammersen, Geschäftsführer der Hertie-Stiftung, stellvertretend für die Projektpartner.

Chance auf den Bundessieg

Bewerben konnten sich alle allgemeinbildenden Schulformen, die zur Ausbildungsreife führen. Aus den rund 500 Einsendungen hat die Jury mit Expertinnen und Experten aus Bildung, Ausbildungsmarkt, Wirtschaft und Wissenschaft auf Basis der schriftlichen Bewerbungen und nach über 60 Schulbesuchen die Landessieger ermittelt. Bei ihrer Entscheidung bewertete die Jury, wie Schulen und Lehrkräfte Grundlagen schaffen, Begabungen ausbauen, Übergänge meistern und Netzwerke nutzen. Dabei wurden die jeweiligen regionalen und soziokulturellen Rahmenbedingungen mit berücksichtigt.

Gemeinsam mit den Gewinnern der anderen Bundesländer hat die erstplatzierte Mittelschule Gochsheim nun die Chance auf den Bundessieg, der im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung am 18. Mai 2017 in Berlin bekanntgegeben wird.

Weitere Informationen

Alle Siegerinnen und Sieger in der Bildergalerie

Vorlese-Funktion