Lindauer Nobelpreisträgertagung Spannende Vorträge und internationale Trachten beim Bayerischen Abend

Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle (m.) mit den Vertretern des Elitenetzwerks Bayern sowie dem Nobelpreisträger Klaus von Klitzing (l.)
Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle (m.) mit den Vertretern des Elitenetzwerks Bayern sowie dem Nobelpreisträger Klaus von Klitzing (l.)

65 Nobelpreisträger und rund 650 Nachwuchswissenschaftler aus fast 90 Ländern: Der Bayerische Abend ist eine feste Tradition im Rahmen der Lindauer Nobelpreisträgertagung. Auch junge Forscher des Elitenetzwerks Bayern präsentierten ihre Arbeiten.

Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle bei seiner Rede in Lindau
Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle bei seiner Rede in Lindau

In seiner Begrüßungsrede betonte der Bayerische Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle: „Bayern präsentiert sich der versammelten Wissenschaftlerelite aus aller Welt als herausragender Innovationsstandort. Ziel der bayerischen Forschungspolitik ist es, von einem Nebeneinander noch mehr zu einer vernetzten Forschung auf allen Ebenen zu kommen – auch um im internationalen Wettbewerb ganz vorne mithalten zu können. Um die hohe Attraktivität Bayerns als Wissenschaftsstandort noch weiter zu stärken, hat die Staatsregierung ein umfassendes Internationalisierungs-programm für die staatlichen Hochschulen aufgelegt. Dies unterstützt Studierende, Wissenschaftler und Hochschulverwaltungen dabei, den Herausforderungen einer globalisierten Forschungs- und Arbeitswelt gerecht zu werden.“

Anschließend referierte Professor Klaus von Klitzing zum Thema „Bayern – Land der Wissenschaft und Forschung“. Der Physiker, der 1985 mit dem Nobelpreis ausgezeichnet wurde, promovierte an der Universität Würzburg, wo er sich auch habilitierte. Als Professor war er dann an der Technischen Universität München aktiv – Klaus von Klitzing kann somit aus erster Hand über den Wissenschaftsstandort Bayern erzählen. Den Bayerischen Abend rundeten die Präsentationen zweier Nachwuchswissenschaftler des Elitenetzwerks Bayern, Vanessa Jane Bukas und Michael Klatt, ab, die die einmalige Chance hatten, ihre Forschung einem hochkarätigen Publikum zu präsentieren.

Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle mit den Musikern und Trachtlern nach deren Auftritt
Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle mit den Musikern und Trachtlern nach deren Auftritt

Eine Besonderheit des Bayerischen Abends ist Jahr für Jahr, dass die internationalen Gäste in ihrer landestypischen Tracht erscheinen. So bekommt man neben Lederhosen und Dirndl beispielsweise auch Saris, Kimonos oder Schottenröcke zu sehen. Die Verpflegung wiederum besteht aus regionalen Spezialitäten und bayerischem Bier. Musik und Tanzvorführungen wurden von der Samerberger Tanzlmusi und vom Trachtenverein Hochries dargeboten.

Die 65. Lindauer Nobelpreisträgertagung fand vom 28. Juni bis 3. Juli statt und war in diesem Jahr interdisziplinär ausgerichtet: die Wissenschaftler forschen in den Nobelpreis-Disziplinen Medizin, Physik und Chemie.

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