kunststoffcampus bayern Neues Technologie- und Studienzentrum in Weißenburg eröffnet

kunststoffcampus bayern: Das neu eröffnete Studien- und Technologiezentrum ist bayernweit einmalig
kunststoffcampus bayern: Das neu eröffnete Studien- und Technologiezentrum ist bayernweit einmalig

Modellhafter Schulterschluss: In Weißenburg mündete die Zusammenarbeit von Hochschulen und Region nun in die feierliche Eröffnung des neuen „kunststoffcampus bayern“. Dieses Projekt ist bayernweit einmalig.

Der neue Campus wird von zwei Hochschulen gemeinsam geleitet: der Technischen Hochschule Deggendorf sowie der Hochschule für angewandte Wissenschaften Ansbach. Er soll sich zu einem Aushängeschild über die Region Altmühlfranken hinaus entwickeln und so helfen, den Landkreis in der Zukunft als „Wissens- und Technologieregion“ in Bayern zu etablieren. Während die Hochschule Deggendorf den Teilbereich Technologiezentrum und die Gesamtleitung verantwortet, übernimmt die Hochschule Ansbach das Studienzentrum. Die Stadt Weißenburg sowie der Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen haben das Projekt durch einen Neubau gefördert.

Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle bekundete bei seiner Eröffnungsrede seine Freue über den passgenauen Zuschnitt des neuen Technologiezentrums auf die Region: „Attraktive Angebote der Hochschulen erleichtern es den Unternehmen, Fachkräfte in der Region und in den Unternehmen zu halten, bewährte Mitarbeiter weiter zu qualifizieren und so den Unternehmenserfolg zu sichern“, so der Minister. „Für die Beschäftigten bieten die Studiengänge andererseits die Gelegenheit, im Beruf zu bleiben und gleichzeitig einen akademischen Abschluss zu erwerben."

Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle eröffnete das Zentrum, hier gemeinsam mit (v.l.): Manuel Westphal, MdL; Prof. Dr. Peter Sperber (Präsident der TH Deggendorf); Prof. Dr. Ute Ambrosius (Präsidentin der HS Ansbach); Landrat Gerhard Wägemann (Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen); Oberbürgermeister Jürgen Schröppel (Große Kreisstadt Weißenburg)
Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle eröffnete das Zentrum, hier gemeinsam mit (v.l.): Manuel Westphal, MdL; Prof. Dr. Peter Sperber (Präsident der TH Deggendorf); Prof. Dr. Ute Ambrosius (Präsidentin der HS Ansbach); Landrat Gerhard Wägemann (Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen); Oberbürgermeister Jürgen Schröppel (Große Kreisstadt Weißenburg)

Zwei Hochschulen, die gemeinsam einen Campus betreiben: Dieses Projekt ist in Bayern einmalig. Es zielt vorrangig auf den Wissens- und Technologietransfer in den ländlichen Raum ab, denn es stärkt die kunststoffverarbeitenden Unternehmen in ihrer Wettbewerbsfähigkeit und in ihrer Innovationskraft – in einer Region, in der Kunststoff der wichtigste Industriezweig ist. Berufsbegleitende Studiengänge sind dabei ein geeigneter Baustein zur Verbesserung der Personalentwicklung in den Betrieben. So können sich die Unternehmen dem steigenden Fachkräftemangel gezielt entgegenstellen. Das ist auch in Weißenburg der Fall. Der Campus ermöglicht dafür die Vernetzung von Forschung und Industrie, die Erarbeitung und Durchführung von maßgeschneiderten Lehrangeboten für die Industrie sowie die Einwerbung von Forschungs- und Entwicklungsaufträgen aus der Industrie.

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