RömerMuseum Boiotro Neue Einblicke in das Leben an der Nordgrenze des Römischen Reiches

Passaus Stadtarchäologie Dr. Jörg-Peter Niemeier (Mitte links) erläutert Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle (Mitte rechts) ein Modell des Römerkastells Boiotro
Passaus Stadtarchäologie Dr. Jörg-Peter Niemeier (Mitte links) erläutert Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle (Mitte rechts) ein Modell des Römerkastells Boiotro

Über 600 Exponate neu aufbereitet: Das RömerMuseum Boiotro in Passau hat seine Ausstellung konzeptionell neu gestaltet. Neue Medien, Touchscreens und Hörstationen bieten neue Einblicke in das Leben an der Nordgrenze des Römischen Reiches.

Stadtarchäologe Dr. Jörg-Peter Niemeier und Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle im Gespräch
Stadtarchäologe Dr. Jörg-Peter Niemeier und Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle im Gespräch

Das Museum wurde 2013 mit Begleitung und finanzieller Förderung der Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen konzeptionell neu gestaltet. Bildungsminister Dr. Ludwig Spaenle überzeugte sich nun vor Ort. Stadtarchäologe Dr. Jörg-Peter Niemeier stellte in einer Führung die Neukonzeption des Museums vor. Neue Medien wie etwa ein Film mit einer virtuellen Rekonstruktion Passaus zur Römerzeit, Touchscreens und Hörstationen sowie zahlreiche Modelle und Figurinen – insgesamt über 600 Exponate – erläutern die 400 Jahre währende Römerherrschaft an der Nordgrenze des Römischen Reichs. Für die Neukonzeption wurden 450.000 Euro aus EU-Mitteln und 30.000 Euro aus Mitteln der Landesstelle bereitgestellt. Zu den Exponaten gehören zahlreiche  Dauerleihgaben der Archäologischen Staatssammlung München. Hinzukommen zahlreiche Funde, die bei Grabungen der Passauer Stadtarchäologie ans Tageslicht kamen.

Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle sagte nach der Führung durch das Museum: „Das RömerMuseum Boiotro bietet einen lebendigen und zeitgemäßen Einblick in das Alltagsleben des Militärs und der Zivilbevölkerung an der Nordgrenze des ehemaligen Römischen Reiches. Die Neugestaltung stellt auch für Schulklassen eine attraktive Möglichkeit dar, in die Vergangenheit der Römischen Provinzen Noricum und Raetia einzutauchen.“

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