P-Seminar-Preis: Mustergültige Projekte ausgezeichnet

Staatssekretär Georg Eisenreich (hinten links) freute sich mit den Gewinnern des P-Seminar-Preises
Staatssekretär Georg Eisenreich (hinten links) freute sich mit den Gewinnern des P-Seminar-Preises

Ob Nebelkammer, Spielplatz oder Enigma: Bayerische Gymnasiasten haben sich in ihren P-Seminaren mit den unterschiedlichsten Themen auseinandergesetzt. Die besten Projekte erhielten den P-Seminar-Preis 2014. Staatssekretär Georg Eisenreich zeichnete die Gewinner aus.

Bildungsstaatssekretär Georg Eisenreich würdigte die Leistungen der P-Seminare aus Augsburg, Landsberg, Traunreut und Regensburg: „Die Schülerinnen und Schüler haben die Idee des P-Seminars hervorragend umgesetzt und vorbildhafte Projekte realisiert. Ihre Ergebnisse können sich wirklich sehen lassen.“

Staatssekretär Georg Eisenreich hob in seinem Grußwort die Bedeutung des P-Seminars hervor
Staatssekretär Georg Eisenreich hob in seinem Grußwort die Bedeutung des P-Seminars hervor

Staatssekretär Eisenreich hob zudem die Bedeutung der P-Seminare für die Schülerinnen und Schüler hervor: „Bei der Projektarbeit haben die jungen Menschen Teamfähigkeit, Durchhaltevermögen und  Flexibilität bewiesen – Eigenschaften, die im späteren Leben unabdingbar sind.“ Der Staatssekretär dankte im Besonderen auch den Lehrkräften, die die Schülerinnen und Schüler bei der Umsetzung ihrer Ideen begleitet hatten, sowie den externen Partnern aus der Arbeitswelt. „Sie haben die Schülerinnen und Schüler bei der Studien- und Berufsorientierung tatkräftig unterstützt. Erst das herausragende Engagement aller Beteiligten macht eine gelingende Zusammenarbeit zwischen Schule und Wirtschaft möglich.“

Das P-Seminar als zentrales Element der Oberstufe

Jedes Schuljahr werden an den bayerischen Gymnasien rund 2.700 P Seminare zur Studien- und Berufsorientierung mit einer großen Bandbreite an Leitfächern und Projektideen sowie mit den unterschiedlichsten Partnern aus der Arbeitswelt durchgeführt. Der „P-Seminar-Preis“ wird vom Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst und seinen Kooperationspartnern – der vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V., dem Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e.V. (bbw) und der Eberhard von Kuenheim Stiftung der BMW AG – ausgeschrieben.

Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der vbw
Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der vbw

Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der vbw, über das Engagement der vbw beim P-Seminar-Preis: „Es ist uns ein Anliegen, die künftigen Abiturienten auf die anstehende Studien- und Berufswahl vorzubereiten. Das Projekt-Seminar soll Schülerinnen und Schülern helfen, die Arbeitswelt kennenzulernen, die sogenannten ‚soft skills’ zu trainieren und ihnen damit die Konkretisierung ihres Berufs- oder Studienwunsches erleichtern.“
Michael Mötter, stellvertretender Geschäftsführer des bbw, betonte: „Ich bin immer wieder begeistert, welches Potential im Konzept des P-Seminars steckt und wie engagiert es an einzelnen Schulen umgesetzt wird. Wir verleihen diesen Preis, um die kreativen Arbeiten auszuzeichnen, und hoffen, noch mehr Unternehmen für diese  Idee zu gewinnen.“

Carl-August Graf v. Kospoth, geschäftsführender Vorstand der Eberhard von Kuenheim Stiftung der BMW AG
Carl-August Graf v. Kospoth, geschäftsführender Vorstand der Eberhard von Kuenheim Stiftung der BMW AG

Carl-August Graf v. Kospoth, geschäftsführender Vorstand der Eberhard von Kuenheim Stiftung der BMW AG, hob die große Bedeutung der Berufsorientierung hervor: “Der P-Seminar Preis 2014 hat wieder zahlreiche beeindruckende Bewerbungen und Gewinner hervorgebracht. Als Stiftung und Partner dieses besonderen Preises sehen wir eine zunehmende Bedeutung darin, dass Schüler einen fundierten Einblick in das spätere Berufsleben erhalten und dadurch ihre Berufswahlkompetenz ausbauen. Genau das macht und schafft das P-Seminar gemeinsam mit engagierten Lehrern und Unternehmen.“

Preisträger des Jahrgangs 2012/14

  • Staatl. Peutinger-Gymnasium Augsburg, Seminarthema: Farbarella – Gründung eines Schülerunternehmens
  • Staatl. Dominikus-Zimmermann-Gymnasium Landsberg, Seminarthema: Bau einer Nebelkammer
  • Staatl. Werner-von-Siemens-Gymnasium Regensburg, Seminarthema: Konzeption und Neugestaltung des Spielplatzes „Am Kollerhölzl“ in Sinzing
  • Staatl. Johannes-Heidenhain-Gymnasium Traunreut, Seminarthema: Bau einer Enigma
Michael Mötter, stellvertretender Geschäftsführer des bbw
Michael Mötter, stellvertretender Geschäftsführer des bbw

Die vier Preisträger wurden aus den 24 P-Seminaren ausgewählt, die bereits im Januar 2014 von den Ministerialbeauftragten in einer Vorrunde ausgezeichnet worden waren. In der Vorrunde erhielten die prämierten Schulen Preisgelder in Höhe von je 200 Euro. Die vier Gewinner des „P-Seminar-Preises 2014“ erhalten zusätzlich jeweils 500 Euro. Als Zeichen der Anerkennung wurde den Schulen und externen Partnern eine Trophäe „P-Seminar-Preisträger 2014“ überreicht.

Bei der Auswahl der Preisträger achtete die Jury aus Vertretern des Kultusministeriums, der vbw, des bbw sowie der Eberhard von Kuenheim Stiftung vor allem auf Konzeption, Umsetzung und Ergebnis der P-Seminare. Eine wichtige Rolle spielten dabei die Projektidee, die Zielsetzung sowie die Projektplanung, die Kontakte zu außerschulischen Partnern und die Berücksichtigung von Studien- und Berufsfeldern. Darüber hinaus ging es der Jury auch um die Anwendung von Methoden des Projektmanagements und der Teamarbeit sowie die abschließende Präsentation der Arbeitsergebnisse.

Die Gewinner des P-Seminar-Preises 2014

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