Modellversuch lernreich 2.0: Projektschulen tauschen erste Erfahrungen aus

Staatssekretär Georg Eisenreich spricht bei der Vollversammlung des Modellversuchs lernreich 2.0
Staatssekretär Georg Eisenreich spricht bei der Vollversammlung des Modellversuchs lernreich 2.0

Üben und Feedback digital: 45 Modellschulen erproben seit diesem Schuljahr, wie digitale Medien die Schüler in ihrem individuellen Lernfortschritt vor allem in Mathematik und in Naturwissenschaften unterstützen können. Die Schulen haben nun zusammen mit Staatssekretär Eisenreich erste Erfahrungen ausgetauscht.

Der Staatssekretär betonte bei der Vollversammlung der Modellschulen in Landshut die Bedeutung des Modellversuchs lernreich 2.0: „Digitale Medien gehören heute zum Alltag junger Menschen. Mit dem Modellversuch wollen wir die positive Einstellung Jugendlicher gegenüber digitalen Medien für das Lernen nutzen. Denn gerade im Bereich der individuellen Förderung und Motivation können sie ein wertvolles Instrument sein, um den Unterricht, aber auch die Hausaufgaben auf den Kenntnisstand und die Bedürfnisse eines jeden Schülers abzustimmen.“

Schüler erhalten per Mausklick Rückmeldung zu ihrem Lernfortschritt

Die Pilotschulen haben in diesem Schuljahr 2013/2014 begonnen, mit Hilfe von digitalen Lernplattformen webgestützte Lern- und Übungsangebote zu erproben und selbst zu erarbeiten. Dazu gehören beispielsweise Übungen mit unterschiedlichen Anforderungsstufen, die im Unterricht oder für Hausaufgaben eingesetzt werden können, so dass die Kinder und Jugendlichen ihrem Leistungsstand entsprechend damit arbeiten können. Gleichzeitig wird getestet, wie Schülerinnen und Schüler durch den Einsatz digitaler Medien schneller und individueller von ihren Lehrkräften Rückmeldungen zu ihrem Lernfortschritt erhalten können.

Bei der Vollversammlung der Modellschulen in Landshut tauschten die Vertreter der Schulen erste Erfahrungen aus und stellten erste erfolgreiche Unterrichtskonzepte vor. Diese dienen allen Teilnehmern als wichtige Anregung für die weitere Arbeit. Der Modellversuch ist auf drei Jahre angelegt. Zugleich gaben Vertreter der Wissenschaft wichtige Impulse zu den Themen digitale Medien und Feedbackkultur.

Wissenschaftliche Begleitung des Schulversuchs

Das Modellprojekt lernreich 2.0 der Stiftung Bildungspakt Bayern wird in Kooperation mit dem Bayerischen Kultusministerium durchgeführt und knüpft an die Initiative „Digitales Lernen Bayern“ an. Die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V. (vbw) unterstützt den Schulversuch. Wissenschaftlich begleitet wird der Schulversuch, der sich an Schülerinnen und Schüler der sechsten bis neunten Jahrgangsstufe richtet, von der Ludwig-Maximilians-Universität München und der Universität Augsburg.

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