Deutscher Lehrerpreis: Bayerische Lehrkräfte ausgezeichnet

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Lehrerteams aus Dinkelsbühl, München und Illertissen erhielten 2012 den Deutschen Lehrerpreis. Dazu wurde Christoph Werth aus Wertingen für sein besonderes Engagement geehrt. Kultusminister Ludwig Spaenle lobte die Preisträger, deren Einsatz stellvertretend für die vielen engagierten Lehrkräfte in Bayern steht.

Vier Auszeichnungen des Deutschen Lehrerpreises gehen in diesem Jahr nach Bayern. Der bayerische Staatsminister für Unterricht und Kultus Dr. Ludwig Spaenle gratulierte den Preisträgern: „Ich freue mich, dass auch dieses Jahr wieder mehrere Auszeichnungen an Lehrkräfte in Bayern gehen. Die Preisträgerinnen und Preisträger stehen stellvertretend für die vielen engagierten Lehrerinnen und Lehrer im Freistaat, die täglich mit viel Begeisterung und großem persönlichen Einsatz sowohl Wissen als auch Werte an junge Menschen vermitteln.“

Christoph Werth vom Gymnasium Wertingen
Christoph Werth vom Gymnasium Wertingen

Christoph Werth, Lehrer am Gymnasium Wertingen, war von seinen Schülern nominiert worden und erhielt den „Deutschen Lehrerpreis“ in der Kategorie „Schüler zeichnen Lehrer aus“ für sein herausragendes soziales Engagement, das verantwortungsvolle Miteinander von Schülern und Lehrern zu fördern.

Vertreter des Projekts
Vertreter des Projekts "PAX NATALE Weihnacht überall" vom Gymnasium Dinkelsbühl

Dr. Barbara Haas und ihre vier Kollegen vom Gymnasium Dinkelsbühl belegten mit ihrem fächerübergreifenden, im Team realisierten innovativen Unterrichtsprojekt den mit 3.000 Euro dotierten zweiten Preis in der Kategorie „Lehrer: Unterricht innovativ“. 219 Schüler der Klassenstufen 6 bis 10 machten sich fächerübergreifend auf die Suche nach der Weihnachtsbotschaft und formten aus selbst ausgedachten Dialogen, Texten, Melodien, Zeichnungen und Videopräsentationen die Weihnachtskantate „PAX NATALE Weihnacht‘ überall“.

Thomas Mayr, Robert Klier und Josef Strasser von der Berufsschule für Bau, München
Thomas Mayr, Robert Klier und Josef Strasser von der Berufsschule für Bau, München

Mit Sonderpreisen ehrte die Jury die zwei besonders vielversprechenden Unterrichtskonzepte „Hochbeete für Seniorenheim“ von Thomas Mayr, Robert Klier und Josef Strasser, Lehrer an der Berufsschule für Bau in München, und „YES – Erlernen durch Erleben“ von Franz Kögel, Pater Christian und André Potrykus, Lehrer am Kolleg der Schulbrüder in Illertissen. Beide Projekte erhielten je 1.000 Euro Preisgeld.

Franz Kögel, Pater Christian und André Potrykus vom Kolleg der Schulbrüder, Illertissen
Franz Kögel, Pater Christian und André Potrykus vom Kolleg der Schulbrüder, Illertissen

Rund 3.500 Schüler und Lehrer hatten sich auch dieses Jahr wieder am „Deutschen Lehrerpreis“ beteiligt, der seit 2009 jährlich von der Vodafone Stiftung Deutschland und dem Deutschen Philologenverband (DPhV) vergeben wird. Das Konzept des „Deutschen Lehrerpreises“ verbindet zwei Elemente: Ein authentisches Schüler-Votum sowie die fachlich fundierte Bewertung innovativer Unterrichtskonzepte. Dabei werden die Lehrer nicht nur als Wissensvermittler, sondern auch als sozial engagierte Persönlichkeiten geehrt, die junge Menschen während dieser prägenden Lebensphase fördern und unterstützen. In der Kategorie 1 „Lehrer: Unterricht innovativ“ bewerben sich die Lehrer mit ihren fächerübergreifenden und im Team realisierten innovativen Unterrichtsmodellen. In der Kategorie 2 „Schüler zeichnen Lehrer aus“ können Schüler online in einem Schreiben begründen, warum ihre Lehrerin oder ihr Lehrer diese Auszeichnung verdient. Alle Einsendungen wurden zunächst von einem bundesweiten Gutachterkreis bewertet, bevor eine hochrangig besetzte Jury über die Gewinner entschied. Der Jury gehörten unter anderem Bildungspolitiker, Bildungsforscher, Unternehmensvertreter und Schülervertreter an.

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