Modellprojekt: Schulen und Umweltstationen kooperieren

Den Duft des Waldes schmecken - Natur als Erlebnis pur für Schülerinnen und  Schüler
Den Duft des Waldes schmecken - Natur als Erlebnis pur für Schülerinnen und Schüler

Pflanzen riechen, Tiere anfassen – Umweltstationen sind eine perfekte Ergänzung zur Umweltbildung an Bayerns Schulen. In einem gemeinsamen Modellprojekt wollen Umwelt- und Kultusministerium die Zusammenarbeit der Bayerischen Schulen mit dem Erlebnislernort Umweltstation weiter stärken.

Kultusstaatssekretär Bernd Sibler
Kultusstaatssekretär Bernd Sibler

Beim ersten Erfahrungsaustausch zum Einsatz von Lehrkräften an bayerischen Umweltstationen betonte Kultusstaatssekretär Bernd Sibler im Umweltzentrum Schloss Wiesenfelden (Lkr. Straubing-Bogen): „Die Lehrkräfte unterstützen die Umweltstationen dabei, ihr Angebot inhaltlich, didaktisch und organisatorisch auf die Belange der Schulen abzustimmen. Sie helfen, adressatengerechte Konzepte und Strukturen nachhaltig weiterzuentwickeln.“ Damit tragen die Lehrkräfte wesentlich zur Umsetzung eines der obersten bayerischen Bildungs- und Erziehungsziele bei, so der Staatssekretär: „Sie wecken und fördern das Verantwortungsbewusstsein für Natur und Umwelt bei den jungen Menschen“. Im Rahmen des zweijährigen Modellprojektes werden bis zu acht Lehrkräfte mit jeweils einer halben Stelle an ausgewählte Umweltstationen abgeordnet.

Umweltstaatssekretärin Melanie Huml
Umweltstaatssekretärin Melanie Huml

Begonnen hatte der Modellversuch im vergangenen Schuljahr. Umweltstaatssekretärin Huml erklärte anlässlich der Halbzeitbilanz des Modellprojektes: „Die ersten positiven Erfahrungen zeigen, dass Lehrer von und in der Natur für ihren Unterricht lernen. Aber auch die Umweltstationen profitieren von diesem Austausch, denn das gegenseitige Verständnis wird weiter gestärkt und intensiviert."

Staatlich anerkannte Umweltstationen fördern die Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) vor Ort. Bayernweit gibt es nahezu 50 zertifizierte Umweltstationen. An dem Modellprojekt beteiligen sich das Umweltzentrum Schloss Wiesenfelden (Niederbayern), das Naturschutz- und Jugendzentrum Wartaweil (Herrsching am Ammersee, Oberbayern), die LBV-Umweltstation Altmühlsee (Mittelfranken), die Umweltstation Königsdorf (Oberbayern), das LBV-Zentrum Mensch und Natur (Arnschwang, Oberpfalz), das Umweltschutz-Informationszentrum Lindenhof (Bayreuth, Oberfranken) und die Jugend-Umweltstation KjG-Haus (Würzburg, Unterfranken).

Das Modellvorhaben ist bis Ende des Schuljahrs 2012/13 angelegt und wird mit 150.000 Euro vom Bayerischen Umweltministerium gefördert. Das bayerische Kultusministerium stellt die personellen Ressourcen zur Verfügung. Insgesamt investiert der Freistaat Bayern in den Bereich der Umweltbildung 3,2 Millionen Euro jährlich.

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