KMK: Gemeinsame Abiturstandards in vier Fächern ab 2017 in allen Bundesländern

Die Abiturprüfung - ab 2017 in ganz Deutschlands nach den gleichen Standards
Die Abiturprüfung - ab 2017 in ganz Deutschlands nach den gleichen Standards

Vergleichbare Abiturprüfungen in Deutsch, Mathematik und in der fortgeführten Fremdsprache: Bayern war mit fünf anderen Ländern Vorreiter und wird dies bereits 2014 umsetzen. 2017 folgen die verbliebenen Bundesländer. Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle lobt dies als bedeutenden Schritt für die Mobilität von Familien in Deutschland und die Vergleichbarkeit der Bildungsarbeit und Schulabschlüsse.

Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle
Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle

Bayerns Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle sieht in den Beschlüssen der Kultusministerkonferenz (KMK), ab 2017 vergleichbare Abituraufgaben bzw. Aufgabenteile in vier Fächern in die Abiturprüfungen einzubauen, ein „wichtiges Signal für mehr Vergleichbarkeit der Bildung in ganz Deutschland“. Angesichts des großen Spektrums an Anforderungen an die Abiturienten in den einzelnen Ländern ist die künftige Abstimmung auf der Basis gemeinsamer Bildungsstandards ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. „Sie erleichtert die Mobilität von Familien mit ihren Kindern“, ergänzte der Minister und betonte: „Die Qualität des bayerischen Abiturs bleibt erhalten.“

Bayern und fünf weitere Länder: Erste gemeinsame Abituraufgaben schon 2014

Bayern hat sich 2008 bereits mit anderen Bundesländern auf den Weg gemacht, die Vergleichbarkeit der Abituraufgaben und des Abschlusses zu verbessern. In den Ländern Bayern, Sachsen, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg und Schleswig-Holstein schreiben Schülerinnen und Schüler erstmals 2014 Abiturprüfungen, bei denen von den Ländern gemeinsam entwickelte Aufgabenteile in die Abiturprüfungen der Fächer Deutsch, Englisch und Mathematik eingebunden werden. Sie sind Vorreiter für die bundesweiten Bestrebungen zugunsten einer erhöhten Vergleichbarkeit von Abschlüssen.

„Wir erhöhen mit diesem Vorgehen die Vergleichbarkeit der Anforderungen und Leistungen von Schülerinnen und Schülern aus den beteiligten Ländern und ermöglichen zugleich, dass Familien mit schulpflichtigen Kindern einfacher zwischen den Bundesländern wechseln können“, argumentiert Minister Spaenle. Die von den sechs Ländern praktizierte Lösung lässt ihnen dennoch genügend Spielraum, um eigene Schwerpunkte in der schulischen Bildung auch in die Abschlussprüfungen zu setzen. „Es war nicht unser Ziel, ein Einheitsabitur zu konzipieren, sondern die Vergleichbarkeit herzustellen“, betonte Minister Spaenle mit Hinweis auf die Letztentscheidung der Länder in der schulischen Bildung. Diese bleiben auch verantwortlich für die Qualität ihrer Abiturprüfungen. Abschließend betonte Minister Spaenle: „Die Qualität des bayerischen Abiturs bleibt erhalten.“

Weitere Informationen:

Vorlese-Funktion

Das bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus stellt auf seiner freizugänglichen Website eine Vorlesefunktion zur Verfügung. Beim Aktivieren dieser Funktion werden Inhalte und technische Cookies von dem Dienstanbieter Readspeaker geladen und dadurch Ihre IP-Adresse an den Dienstanbieter übertragen.

Wenn Sie die Vorlesefunktion jetzt aktivieren möchten, klicken Sie auf „Vorlesefunktion aktivieren“.

Ihre Zustimmung zur Datenübertragung können Sie jederzeit während Ihrer Browser-Session widerrufen. Mehr Informationen und eine Möglichkeit zum Widerruf Ihrer Zustimmung zur Datenübertragung finden Sie in unserer Datenschutzerklärung im Abschnitt „Vorlesefunktion“.

Sofern Sie uns Ihre Einwilligung erteilen, verwenden wir Cookies zur Nutzung unseres Webanalyse-Tools Matomo Analytics. Durch einen Klick auf den Button „Zustimmen“ erteilen Sie uns Ihre Einwilligung dahingehend, dass wir zu Analysezwecken Cookies (kleine Textdateien mit einer Gültigkeitsdauer von maximal zwei Jahren) setzen und die sich ergebenden Daten verarbeiten dürfen. Sie können Ihre Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft in unserer Datenschutzerklärung widerrufen. Dort finden Sie auch weitere Informationen.