Pressemitteilung Nr. 465 vom 25.11.2015 Junge Menschen in Bayern mit sehr guten Bildungschancen und Perspektiven - Bayerns Bildungs- und Wissenschaftsminister Ludwig Spaenle zu "Education at a glance" und statistischen Daten aus Deutschland

MÜNCHEN. „In Bayern sind die Bildungschancen für junge Menschen überdurchschnittlich gut. Auf dieser Grundlage ergeben sich für sie in Bayern sehr interessante Perspektiven und Möglichkeiten für ihren weiteren Lebens- und Berufsweg“, erklärt Bayerns Bildungs- und Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle Daten der Publikation „Education at a glance – Bildung auf einen Blick“ der OECD und die heute vorgestellten Zahlen des Statistischen Bundesamts und der statistischen Landesämter „Internationale Bildungsindikatoren im Ländervergleich“. „Die Erwerbslosenquote der 25- bis 64-jährigen Frauen und Männer ist in Bayern am niedrigsten“, so der Minister.
Minister Spaenle widerspricht der gängigen Fehleinschätzung, Bildungserfolg sei gleichzusetzen mit Abitur und Studium: „Bildungserfolg bedeutet für mich, dass die jungen Menschen eine qualitätsvolle Ausbildung an Schule, im Unternehmen oder an der Hochschule durchlaufen und auf dieser Grundlage ihren Lebensweg erfolgreich fortsetzen können. Die Chancen der beruflichen Bildung und die Qualität der beruflichen Aus- und Fortbildung werden leider häufig unterschätzt. Dabei bietet gerade die berufliche Bildung und besonders die duale Ausbildung durch die Verzahnung von Wirtschaft und Berufsschule vielen jungen Menschen sehr gute Perspektiven. Und wer sich in Beruf und Gesellschaft einbringt, kann sein Leben nach seinen Vorstellungen gestalten und seine Persönlichkeit entfalten.“
Die Daten der Statistischen Ämter dokumentieren die sehr hohe Beschäftigtenquote der 25- bis 64-Jährigen sowie die niedrigste Erwerbslosenquote der Angehörigen dieser Altersgruppe. Hier rangiert Bayern auf Platz 1.
Zudem haben sehr viele junge Menschen zwischen 18 und 24 Jahren in Bayern ausgezeichnete berufliche Perspektiven. Denn sie verfügen über eine Berufsausbildung, eine Hochschulzugangsberechtigung oder nehmen an einer Aus- oder Weiterbildungsmaßnahme teil.
Bayern rangiert mit seinen Ausgaben für Bildungseinrichtungen pro Schüler und Studierenden weit vorn. Die Gesamtausgaben lagen in Bayern bei 9.700 Euro pro Schüler bzw. Studierendem und so rund 500 Euro höher als im Vorjahr.

Strategische Felder für die Zukunft

Trotz der guten Situation im Bildungswesen bleiben für Minister Spaenle strategische Handlungsfelder. So will Minister Dr. Spaenle u.a. den Ausbau von Ganztagsschulen und die Förderung von Kindern mit Migrationshintergrund konsequent weiter voranbringen.

Kathrin Gallitz, 089 2186-2108 / Dr. Ludwig Unger, 089 2186-2105

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