Pressemitteilung Nr. 420 vom 29.10.2015 Luftkissengleiter, Riesenseifenblasen und Stabheuschrecken: Lebendige MINT-Förderung an Bayerns Schulen

Kultusministerium präsentiert vom 6. bis 8. November 2015 auf der Mitmach-Messe FORSCHA im Münchner MOC vielfältiges Programm

MÜNCHEN. Luftkissengleiter, Riesenseifenblasen und Stabheuschrecken – so macht Unterricht in Naturwissenschaft und Technik richtig Spaß. Das Kultusministerium bietet an seinem Stand auf der FORSCHA 2015 ein vielfältiges Programm zum Mitmachen. Zu den Experimenten laden Schülergruppen und Lehrkräfte aus Bayern ein und zeigen so, wie motivierend moderner Unterricht in den MINT-Fächern – Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik – sein kann. Die FORSCHA dauert in diesem Jahr vom 6.-8. November. Sie findet im Münchner MOC statt. Das Kultusministerium hat seinen Stand in Halle 2, Stand 2.19.

Schirmherr der Messe ist Bildungs- und Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle. Er betonte im Vorfeld: „Faszination und Begeisterung entstehen vor allem, wenn Kinder und Jugendliche sich eigenhändig mit naturwissenschaftlichen und technischen Phänomenen beschäftigen, egal ob das der Chemiebaukasten oder das neueste Technikspielzeug ist. Stundenlang tüfteln sie dabei an den kompliziertesten Problemen, ohne die Geduld zu verlieren. Das zeigt: Junge Menschen lassen sich für Naturwissenschaft und Technik von klein auf begeistern!“ Die FORSCHA ist als Mitmach-Messe gestaltet: Labore mit Experimenten, Werkstätten mit Workshops und Vorträge vermitteln anschaulich komplexe Zusammenhänge. Nachwuchsforscher können den naturwissenschaftlichen Phänomenen in verschiedenen Bereichen auf den Grund gehen. Es geht zum Beispiel um Ernährung, Energie, Architektur oder um Natur und Umwelt.

Die FORSCHA richtet sich insbesondere an Kinder und Jugendliche, die sich für Naturwissenschaften und Technik interessieren und spielerisch ihren Forschergeist entdecken wollen. Unterstützt wird der Stand des Kultusministeriums von engagierten Eltern des Landeselternverbands Bayerischer Realschulen.
Eine frühzeitige Förderung der Schülerinnen und Schüler im MINT-Bereich ist von besonderer Bedeutung, um dem Fachkräftemangel in den naturwissenschaftlich-technischen Berufen langfristig entgegenwirken zu können. Der Freistaat Bayern hat deshalb eine Vielzahl an Maßnahmen und Projekten angestoßen, die Schülerinnen und Schüler für den Unterricht in den MINT-Fächern begeistern.

Vielfältiges Programm am Stand des Kultusministeriums

Am Stand des Bayerischen Kultusministeriums (Halle 2 / 2.19) laden Lehrkräfte und Schülergruppen aus ganz Bayern junge Nachwuchsforscher dazu ein, gemeinsam bei zahlreichen Mitmach-Experimenten auf Entdeckungsreise zu gehen.

Technik zum Anfassen – Gymnasium Berchtesgaden (Freitag, Samstag, Sonntag)
Das Gymnasium Berchtesgaden präsentiert eine mathematisch-naturwissenschaftlich-technische Mitmachausstellung. Hier gewinnen Kinder und Jugendliche durch selbstständiges Ausprobieren und Erleben spannende Einblicke in die Welt der Technik und Naturwissenschaften.

Technik erleben - Otto-von-Taube-Gymnasium Gauting (Freitag, Samstag)
• Experimente und Simulation zum Brückenbau
• Antrieb (einfachste E-Motoren, Luftkissengleiter)
• Heißer Draht

„Die faszinierende Welt der Gliederfüßler“ - Rudolf-Diesel-Gymnasium Augsburg (Samstag)
• Terrarien mit Krebsen, Spinnen, Stabheuschrecken
• Binokulare zur Untersuchung z.B. von toten Insekten und Lebewesen aus dem Teichwasser

Vivarium - Apian-Gymnasium Ingolstadt (Sonntag)
Erforschen von Insekten und Reptilien und mikroskopieren lebender Organismen!

„Jugend Forscht“ - Gmynasium Olching (Freitag, Samstag, Sonntag)
• Pflanzenbestimmungen
• Projekt zum Korrosionsschutz
• Vorstellung einiger Jugend forscht Projekte

Henning Gießen, Stellv. Pressesprecher, 089 2186-2024

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