Pressemitteilung Nr. 298 vom 23.07.2015 Wissenschaftsminister Spaenle und Generalkonservator Pfeil stellen neue Publikation "Denkmalschutz und Denkmalpflege in Bayern 2020" vor

MÜNCHEN. Das jüngste Heft der „Denkmalpflege Themen“ mit dem Titel „Denkmalschutz und Denkmalpflege in Bayern 2020. Bewahren durch Erklären und Unterstützen“ stellten heute in München Bayerns Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle und Generalkonservator Mathias Pfeil in München vor. Das Landesamt veröffentlicht mit dem reichhaltig bebilderten Heft 6 der Reihe die Grundsätze für „Denkmalschutz und Denkmalpflege in Bayern 2020“, die das Landesamt für Denkmalpflege und das Bayerische Bildungs- und Wissenschaftsministerium gemeinsam erarbeitet haben.

Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle sagte: „Es ist ein ganz besonderes Heft, auch wegen der wundervollen Bilder. Es ist aber mehr als eine Sammlung von sprechenden und ansprechenden Bildern. Das Heft übernimmt die Aufgabe, Interessierten und Fachleuten das neue bayerische Denkmalschutz- und Denkmalpflegekonzept in ansprechender Weise vorzustellen. Die Publikation stellt für mich Service in best verstandenem Sinne dar.“ Für den Minister belegt die Publikation einmal mehr, dass das Landesamt für Denkmalpflege noch mehr Überzeugungsarbeit bei den Bürgern leisten will als früher, um im Konsens und im Dialog das materielle Kulturerbe zu erhalten.

Minister Spaenle führte dazu aus: „Die baulichen Zeugnisse der Vergangenheit vermitteln durch ihre Vielfalt ein sehr eindrucksvolles Bild des reichen kulturellen Erbes Bayerns und prägen die kulturelle Identität des Freistaats mit. Es ist unser kulturpolitischer Auftrag, die rund 111.000 Bau- und etwa 49.000 Bodendenkmäler bestmöglich für kommende Generationen zu erhalten“.

„Denkmalpflege und -schutz sind auf dem Weg, noch stärker als bisher den Dienstleistungscharakter zu entfalten“, unterstrich der Minister. Konkret geht es für ihn darum, Bürgerinnen und Bürgern einen raschen und unkomplizierten Zugang zu Informationen über Denkmäler zu geben, die kultur- und funktionshistorischen Zusammenhänge von Denkmälern und ihre Bedeutung für die Menschen heute zu erklären und die Denkmäler zu bewahren.
„Die staatliche Denkmalpflege setzt dabei auf eine Partnerschaft zwischen Denkmaleigentümern, Planern, Unternehmern sowie Denkmalfach- und Denkmalschutzbehörden“, ergänzte der Minister. Das Heft aus der Reihe „Denkmalpflege Themen“ leiste hier eine wichtige Informationsaufgabe.

Generalkonservator Mathias Pfeil sagte: „Das Konzept „Denkmalpflege 2020“ ist ein erster, wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer bürgernahen und serviceorientierten Denkmalpflege: Es ist unsere zentrale Aufgabe als Landesamt für Denkmalpflege, unser Anliegen gut zu kommunizieren, das heißt: unser Handeln den Denkmaleigentümern, den Partnern in der Denkmalpflege sowie interessierten Bürgerinnen und Bürgern zu erläutern. Wir möchten den Menschen Möglichkeiten im Umgang mit Denkmälern aufzeigen und Lösungen für die Erhaltung der Bau- und Bodendenkmäler in Bayern finden. Denkmalpflege kann nur erfolgreich sein, wenn alle Beteiligten gut zusammenwirken. Das Landesamt will für die Bürgerinnen und Bürger in Bayern ein verlässlicher Partner sein.“


Dr. Ludwig Unger, Tel. 089-21862105

 

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