Pressemitteilung Nr. 278 vom 29.08.2014 Acht neue Stipendiaten in der Stiftung Maximilianeum und in der Wittelsbacher Jubiläumsstiftung

Neue Stipendiaten kommen aus München, Ingolstadt, Kaufbeuren, Neuburg/Donau, Bad Kissingen, Metten und Olching – Kultusminister Ludwig Spaenle: „Großartige Chance für die Abiturientinnen und Abiturienten“

MÜNCHEN. Acht herausragende Absolventinnen und Absolventen des Abiturjahrgangs 2014 wurden neu in die Stiftung Maximilianeum für Studenten bzw. in die Wittelsbacher Jubiläumsstiftung für Studentinnen aufgenommen. Die neuen Stipendiaten kommen aus München, Ingolstadt, Kaufbeuren, Neuburg/Donau, Bad Kissingen, Metten und Olching. Sie erhalten nun für die Dauer ihres Studiums freie Kost und Logis im Maximilianeum in München, das seit 1949 auch der Sitz des bayerischen Landtags ist. Zudem bietet die Stiftung Sprachkurse an und fördert Auslandsaufenthalte der Stipendiaten. Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle gratulierte: „Den neuen Stipendiaten wünsche ich, dass sie die großartige Chance, die das Stipendium bietet, gut nutzen können, um sich mit Freude und Begeisterung dem Studium zu widmen.“

Um in die Stiftung aufgenommen zu werden, durchlaufen die Bewerber ein mehrstufiges Verfahren. Sie müssen unter anderem einen Notendurchschnitt von 1,0 im Abitur erreicht haben, in die Förderung nach dem Bayerischen Eliteförderungsgesetz („Max-Weber-Programm“) aufgenommen worden sein und dann eine Sonderprüfung im Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst erfolgreich absolviert haben. Insgesamt 33 begabte Abiturientinnen und Abiturienten nahmen dieses Jahr an der Sonderprüfung teil, bei der besonders auf ein breites Allgemeinwissen, vielfältige Interessen, eine ausgeprägte Fähigkeit zum vernetzten Denken und zum Transfer sowie auf soziale Kompetenz geachtet wird.

Die private Stiftung Maximilianeum geht auf König Max II. von Bayern zurück. Sie wurde 1852 eingerichtet, um besonders begabte Studenten aller Schichten zu fördern. Nach dem Willen des Stifters richtet sich das Stipendium an männliche Bewerber aus Bayern und – das gilt bis heute – der linksrheinischen Pfalz (ehemals zu Bayern gehörig). 1980 wurde für hochbegabte Abiturientinnen zusätzlich die "Wittelsbacher Jubiläumsstiftung für weibliche Studierende in der Stiftung Maximilianeum" eingerichtet.

In die Stiftung Maximilianeum bzw. in die Wittelsbacher Jubiläumsstiftung wurden neu aufgenommen:

Constantin Baedeker, Maximiliansgymnasium München (Studienwunsch: Altphilologie und Musik)

Andreas Eder, St.-Michaels-Gymnasium Metten (Studienwunsch: Lehramt Gymnasium Latein/Griechisch/Geschichte)

Tobias Freidling, Jakob-Brucker-Gymnasium Kaufbeuren (Studienwunsch: Mathematik/Informatik)

Lisa Gänsheimer, Katharinen-Gymnasium Ingolstadt (Studienwunsch: Politik- und Rechtswissenschaften)

Michael Hafner, Descartes-Gymnasium Neuburg/Donau (Studienwunsch: Physik)

Julia Holzapfel, Jack-Steinberger-Gymnasium Bad Kissingen (Studienwunsch: Lehramt Gymnasium Mathematik/Physik)

Mirjam Kümmerlin, Gymnasium Olching (Studienwunsch: Chemie/Biochemie)

Philipp Vollrath, Wilhelmsgymnasium München (Studienwunsch: Philosophie)

 

Henning Gießen, 089 2186-2024
 

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