Pressemitteilungen

Nr. 247 vom 22.07.2014

Barockes Rochlhaus in Thaining wird mit Mitteln des Entschädigungsfonds saniert

MÜNCHEN. Für die Instandsetzung des frühneuzeitlichen Rochlhauses in Thaining, Landkreis Landsberg am Lech, hat Kunstminister Dr. Ludwig Spaenle Mittel in Höhe von 260.000 € aus dem Entschädigungsfonds für die Denkmalpflege bewilligt. Kunstminister Spaenle: „Das Rochlhaus ist nicht nur für Thaining von besonderer ortsgeschichtlicher, sondern für den ganzen Landkreis von architekturhistorischer Bedeutung: Es zählt zu den letzten Zeugnissen der ehemals reichen barocken Bauernhauslandschaft in der Region. Mit dem Zuschuss aus dem Entschädigungsfonds leisten wir unseren Beitrag zur Erhaltung dieses Baudenkmals.“

Das in seinen ältesten Teilen aus dem 17. Jahrhundert stammende Gebäude und gegenüber der barocken Wallfahrtskirche St. Wolfgang gelegene Bauernhaus ist der älteste erhaltene Profanbau in Thaining. Sowohl hinsichtlich der Anlage als auch hinsichtlich der Innenausstattung weist das Gebäude eine besondere historische Dichte auf, da die originale Kammerstiege, Böden, Türen und Fenster noch im Original erhalten sind. Durch die Sanierungsmaßnahme sollen das Dach abgedichtet und die durch Feuchtigkeit beschädigten Mauerstellen, Putze und Geschossböden instandgesetzt werden.

Der Entschädigungsfonds wird gemeinsam vom Freistaat Bayern und den Kommunen getragen. Das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege wird die Maßnahme denkmalfachlich betreuen. Eigentümerin des Baudenkmals ist die Gemeinde Thaining.

Jan Liedtke, Tel. 089 2186-2518
 

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