Pressemitteilung Nr. 225 vom 08.07.2014 Bildungsminister Dr. Ludwig Spaenle und Landtagsvizepräsident Reinhold Bocklet ehren Sieger im Schülerlandeswettbewerb "Erinnerungszeichen"

MÜNCHEN. Bildungsminister Dr. Ludwig Spaenle und Landtagsvizepräsident Reinhold Bocklet haben als Schirmherren des Schülerlandeswettbewerbs „Erinnerungszeichen“ heute im Bayerischen Landtag die Sieger ausgezeichnet. Der Wettbewerb stand in diesem Jahr unter dem Rahmenthema „Flussgeschichten“.

Bildungsminister Spaenle, selbst promovierter Historiker, zur Bedeutung des Wettbewerbs: „Das Wissen um die Vergangenheit ist wichtig, um die Gegenwart zu verstehen und die Zukunft zu gestalten. Zu den besonderen Merkmalen dieses Geschichtswettbewerbs gehört, dass er zu einer individuellen historischen Spurensuche auffordert und an Originalschauplätzen Erinnerungen an vergangene Ereignisse und Entwicklungen in der Heimat ans Licht bringt. Dies erleichtert Schülerinnen und Schülern die Identitätsfindung und schafft so Orientierung für das Zusammenleben in der Zukunft.“

Landtagsvizepräsident Reinhold Bocklet sieht das Rahmenthema „Flussgeschichten“ als besonders interessant an: „Ich halte es für sehr wichtig, dass sich Kinder und Jugendliche mit ihrer Heimat auseinandersetzen. Beim Wettbewerb ‚Erinnerungszeichen‘ haben sie nach Spuren der Vergangenheit gesucht – in diesem Jahr insbesondere an Flüssen und Bächen. Sie haben erfahren, dass Flüsse die Menschen verbinden und zu allen Zeiten Leben und Wohlstand, aber auch Unheil bringen können. Die Ergebnisse dieser aktiven Auseinandersetzung mit der eigenen Heimat haben mich sehr beeindruckt.“

Schüler erforschen Geschichte und Kultur ihrer Heimat

Träger des Wettbewerbs ist das Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst. Partner sind das Institut für Schulqualität und Bildungsforschung und das Haus der bayerischen Geschichte. Im Jahr 2013/14 haben sich 810 Schülerinnen und Schüler aller Schularten in den Jahrgangsstufen 3-13 an dem Wettbewerb beteiligt. Dabei stand die Beschäftigung mit der Bedeutung der bayerischen Flüsse für den Alltag der Menschen in Bayern (z. B. Handel, Energiegewinnung, Transport, Hochwasser) sowie das Aufspüren von Erinnerungszeichen an Flüssen (z.B. Brücken, Mühlen) im Mittelpunkt. Die Schülerinnen und Schüler gingen diesen Erinnerungszeichen über eine längere Zeit nach und drehten darüber Filme, schrieben Texte oder erstellten Spiele.
Die ausgezeichneten Landessieger können sich über Geld- und Sachpreise sowie Projekttage und Aufenthalte in Jugendherbergen freuen.

Die aktuell laufende Runde des Schülerlandeswettbewerbs „Erinnerungszeichen“ steht unter dem Motto „Bayern und der 1. Weltkrieg“. Schülerinnen und Schüler aller Schularten in Bayern sind dazu aufgerufen, die Spuren und Nachwirkungen des Ersten Weltkrieges in ihrer Heimatregion zu erforschen. Einsendeschluss ist der 16. März 2015.

Weitere Informationen unter: www.erinnerungszeichen-bayern.de.

Die Sieger des Landeswettbewerbs „Erinnerungszeichen“ 2013/14 sind in der beigefügten Liste aufgeführt.

Fotos der Veranstaltung können ab ca. 16.30 Uhr kostenfrei unter www.steffen-leiprecht.de/download (Kennwort: kumpr) heruntergeladen werden.


Jan-Alexander Liedtke
Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst
089 – 2186 2518

Dr. Anton Preis
Bayerischer Landtag
089 – 4126 2337
 

 

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