Pressemitteilung Nr. 319 vom 27.11.2013 Bildungsminister und Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle würdigte scheidenden Leiter der Landesstelle für nichtstaatliche Museen Dr. Michael Henker

„Dr. Henker hat viele wichtige Museumsprojekte angestoßen und maßgeblich gefördert“

MÜNCHEN. Bayerns Bildungs- und Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle hat heute in München den langjährigen Leiter der Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern, Dr. Michael Henker, als wichtigen Impulsgeber der bayerischen Museumslandschaft gewürdigt. Michael Henker tritt nach einer fünfjährigen Tätigkeit als Leiter der Landesstelle in den Ruhestand.
„Dr. Henker hat viele wichtige Museumsprojekte angestoßen und maßgeblich gefördert, u. a. die Errichtung des Richard-Wagner-Museums in Bayreuth, das Limeseum in Ruffenhofen, den Geschichtspark Bärnau-Tachov“, griff Minister Spaenle einzelne Projekte heraus.

„Michael Henker hat die Volontärsakademie und Museumsakademie gegründet und damit einen wichtigen Impuls für die Fortentwicklung der Museumslandschaft und die Qualifizierung der pädagogischen und wissenschaftlichen Mitarbeiter der Museen gegeben“, ergänzte der Minister.
Dr. Spaenle bescheinigte dem scheidenden Leiter der Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern einen „sehr fundierten Überblick über die bayerische Kultus-, Museums- und Ausstellungsszene“. Angesichts der Vielzahl der nichtstaatlichen Einrichtungen und ihrer Vielfalt ist dies eine echte Herausforderung. Die Landesstelle fungiert nämlich als zentrale Service-Einrichtung des Freistaats Bayern für rund 1.360 kunst- und kulturhistorische Museen, Burgen und Schlösser, archäologische Sammlungen usw. bei Fragen der Museumsarbeit und -pädagogik.

Bevor der gebürtige Salzburger Michael Henker diese Herausforderung an der Landesstelle übernommen hat, hatte er reichhaltige Erfahrungen in Ausstellungen sowie der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für Ausstellungen gesammelt. Von 1984 bis 2008 war der Gymnasiallehrer Mitarbeiter des Hauses der Bayerischen Geschichte in Augsburg. Er hat selbst Ausstellungen konzipiert, war dort Referatsleiter für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und auch Stellv. Direktor des Hauses der Bayerischen Geschichte.

Fotos von der Veranstaltung können unter presse@stmbkwk.bayern.de angefragt werden.

Dr. Ludwig Unger, Tel. 089-21862105

 

Vorlese-Funktion