Pressemitteilung Nr. 108 vom 08.05.2012 Eigenverantwortlicher Unterricht gehört zu praxisgerechter Lehrerausbildung

Kultusministerium zum eigenverantwortlichen Unterricht der Referendare an den Schulen - Zur Eingabe des Bayerischen Philologenverbandes an den Landtag

MÜNCHEN. Die Lehrerausbildung gliedert sich in Bayern in zwei Phasen:
1. Eine erste, stark fachtheoretische Ausbildung an den Hochschulen, die mit dem ersten Staatsexamen abgeschlossen wird. Diese umfasst allerdings bereits Praxisanteile - je nach Schulart - in einem Umfang von etwa einem halben Jahr.
2. Und eine zweite stark berufspraktische Phase, in der die angehenden Lehrkräfte - betreut von erfahrenen Seminarlehrern und -leitern - auch eigenverantwortlichen Unterricht halten. Dieser ist für eine qualifizierte und berufsorientierte Ausbildung unverzichtbar. Die Mindeststundenzahl für die zweite Ausbildungsphase an Realschulen und Gymnasien an der jeweiligen Einsatzschule beträgt 10 Unterrichtsstunden pro Woche, die Höchstgrenze 17. Die Stunden, die die Referendare über die Mindestanzahl von 10 pro Woche unterrichten, werden ihnen zusätzlich zu den Bezügen als Referendar bezahlt.

Dr. Ludwig Unger
Tel. 089-21862105

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