Pressemitteilung Nr. 027 vom 06.02.2012 Bayerns Kultusministerium: Zahlreiche Maßnahmen gegen Unterrichtsausfall eingeleitet – SPD-Kritik überzogen

 

MÜNCHEN. Es ist ein Kernanliegen des Bayerischen Kultusministeriums, dass möglichst alle Unterrichtsstunden in den Schulen für die jungen Menschen gehalten werden. Deshalb unternimmt das Ministerium zahlreiche Anstrengungen, den Unterricht sicherzustellen, z.B. durch Aushilfslehrkräfte, angeordnete Mehrarbeit und je nach Schulart mobile Reserven usw. So ist es gelungen, dass weniger Unterricht ersatzlos ausgefallen ist. An den von der SPD eigens genannten Realschulen entfielen zum Beispiel 2009/2010 noch 2,2 Prozent des Unterrichts ersatzlos, im vergangenen Schuljahr waren es 1,7 Prozent. In der Regel ist dies durch Erkrankungen und Fortbildung verursacht.
Die SPD führt in ihrer heutigen Pressemitteilung die Unterrichtsstunden auf, die nicht entsprechend dem Stundenplan abgehalten wurden. Dabei übersieht sie aber, dass in diesen sehr wohl Unterricht stattgefunden hat. So zählen dazu etwa die Studienfahrten in den Jahrgangsstufen 7 und 10 sowie Exkursionen und Sportveranstaltungen, die sehr wohl der Bildung und der Erziehung der jungen Menschen dienen, aber natürlich vom Stundenplan abweichen. Deshalb ist die SPD-Kritik überzogen und in dieser Form unbegründet. Das Kultusministerium kann die SPD also durchaus beruhigen: Die Realschule nimmt ihre Aufgaben konsequent und erfolgreich wahr.
Im kommenden Schuljahr wird darüber hinaus an allen Schularten eine mobile Reserve eingeführt, so dass auch der ersatzlos ausfallende Unterricht weiter reduziert werden kann.


Dr. Ludwig Unger, Tel. 089-21862105 Sylvia Schnaubelt, Tel. 089-21862518
 

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