Pressemitteilung Nr. 88 vom 23.04.2010 Bayerisches Kultusministerium setzt auf individuelle Förderung von Kindern von bildungsfernen Familien – Ganztagsangebote werden konsequent ausgebaut

MÜNCHEN. Bei der Förderung der Schülerinnen und Schüler gerade aus „bildungsfernen Familien“ setzt der Freistaat Bayern auf eine verstärkte individuelle Förderung. Diese kommt auch gerade Kindern aus Familien zugute, die in ungünstigen sozialen und finanziellen Verhältnisse leben. Deshalb verstärkt Bayern konsequent die individuelle Förderung. So wurde in Bayern die Sprachförderung für Kinder mit Migrationshintergrund ebenso ausgeweitet wie die individuelle Förderung in Grund-, Haupt- und Realschulen.

Bayern baut außerdem konsequent – und zwar bedarfsgerecht und flächendeckend – die gebundenen und offenen Ganztagsangebote aus. Gebundene Ganztagsklassen gibt es mittlerweile an mehr als 600 Schulen und offene Ganztagsangebote an mehr als 1000 Schulen im Freistaat.
Eltern mussten bereits bisher keinen Beitrag für den Besuch von Ganztagsklassen durch ihre Kinder entrichten und seit diesem Schuljahr müssen Eltern erstmals auch keinen eigenen Beitrag mehr für den Besuch der offenen Ganztagsangebote durch ihre Kinder mehr zahlen.

Bei der Förderung unserer Kinder geht es aus der Sicht des Kultusministeriums nicht in erster Linie um materielle Fragen, die vor allem über die Hilfe zum Lebensunterhalt von Bund und Gemeinden gelöst werden müssten. Es geht vor allem um die personale Zuwendung durch Lehrkräfte, um die Begabungen der Schülerinnen und Schüler sehr gut zu entfalten. Daran arbeitet Bayern nachdrücklich.


Dr. Ludwig Unger, Pressesprecher des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus

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