Pressemitteilung Nr. 161 vom 10.11.2022 Kultusminister: „Privatschulen haben ihren festen Platz im bayerischen Schulsystem“ – Freistaat unterstützt sie mit knapp zwei Milliarden Euro

MÜNCHEN. „Unsere Privatschulen in Bayern sind eine wichtige Ergänzung zu den staatlichen und kommunalen Schulen. In ihrem Spektrum finden sich pädagogisch-erzieherische Angebote ebenso wie konfessionelle Orientierung und klassische reformpädagogische Ausrichtung. Ohne das Engagement der privaten Schulträger wäre ein so facettenreiches Schulsystem wie im Freistaat gar nicht denkbar“, sagte Kultusminister Michael Piazolo zur Eröffnung des Bundeskongresses des Verbands Deutscher Privatschulverbände in München, der unter dem Motto „Visionen – Digitalisierung – Pädagogik“ steht. Privatschulen hätten viele Freiheiten, um neue pädagogische Konzepte umzusetzen und böten oft eine ganzheitliche Betreuung – von ausgefeilten Ganztagskonzepten bis hin zu Internaten. Piazolo dankte den Privatschulen für die gute Zusammenarbeit und versicherte: „Privatschulen haben ihren festen Platz im bayerischen Schulsystem.“

Der Freistaat unterstützt die knapp 1.600 bayerischen Privatschulen bei ihrer Bildungsarbeit im laufenden Haushalt mit knapp zwei Milliarden Euro. „Wir haben die staatlichen Leistungen an Privatschulen in den vergangenen Jahren immer wieder angehoben und werden die Privatschulen auch künftig kraftvoll unterstützen“, betonte Piazolo.

In seiner Rede griff der Kultusminister exemplarisch die Berufsfachschulen des Gesundheitswesens heraus. Hier sind mehr als 500 Schulen in freier Trägerschaft, was die mit Abstand größte Gruppe der Privatschulen in Bayern darstellt. „Durch das Engagement der freien Schulträger ist eine umfassende Ausbildung von Gesundheitsfachkräften gewährleistet, was einen wesentlichen Beitrag gegen den Fachkräftemangel im Gesundheitsbereich darstellt. Für das soziale Miteinander in unserem Land sind diese Fachkräfte unverzichtbar“, sagte Piazolo. Seit Corona werde tagtäglich vor Augen geführt, wie wichtig die Arbeit der Gesundheitsfachkräfte sei. Darum würden Schule, Ausbildungsstätten und Politik eng zusammenarbeiten, um Pflegeberufe für junge Menschen attraktiv zu machen. „Die neue generalistische Pflegeausbildung spannt einen großen Bogen – von der Kinderkrankenpflege bis hin zur Altenpflege. Das ist ein Gewinn für die Ausbildung künftiger Pflegefachkräfte. Es freut mich, dass wir mit Lehrerfortbildungen dazu beigetragen haben, diesen Prozess professionell umzusetzen“, betonte der Kultusminister.

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