Pressemitteilung Nr. 117 vom 26.07.2022 "Be Smart - Don’t Start": Bayerische Klassen schneiden bundesweit beim diesjährigen Nichtraucherwettbewerb hervorragend ab.

Kultusminister Michael Piazolo gratuliert bayerischen Siegerteams zur erfolgreichen Teilnahme an sechsmonatiger Challenge "Rauchfrei".

MÜNCHEN. Seit über 20 Jahren nimmt Bayern am bundesweiten Nichtraucherwettbewerb „Be Smart – Don’t Start“ teil. Auch in diesem Jahr fällt die Bilanz wieder sehr positiv aus: Unter den 1.106 angemeldeten bayerischen Klassen haben 909 den Wettbewerb erfolgreich beendet. Damit liegt Bayern mit einer Erfolgsquote von 82,19% sogar noch etwas höher als der Bundesdurchschnitt mit 81,38%. Unter der bundesweiten Gewinnauslosung der mehrfachteilnehmenden Klassen fanden sich auch 12 bayerische Klassen, diese dürfen sich nun über einen Gutschein von je 300 Euro freuen. Kultusminister Michael Piazolo: „,Be Smart – Don’t Start‘ ist eine tolle Aktion, um unsere Jugend vom Rauchen abzuhalten und stark gegen Drogen jeder Art zu machten. Wir alle wissen, wie schwer die Folgen des Tabakkonsums sein können. Die Challenge, sechs Monate lang nicht zu rauchen, ist ein gelungenes Wettbewerbsformat, um junge Menschen über die Gefahren und Risiken des Nikotinkonsums nachhaltig und wirksam aufzuklären. Ganz besonders freut es mich, dass auch in diesem Jahr wieder viele bayerische Klassen teilgenommen und die Wettbewerbsrunden so erfolgreich beendet haben. Herzlichen Glückwünsch an alle Gewinnerklassen! Danken möchte ich auch allen Lehrkräften, die ihre Klassen zur Teilnahme am Wettbewerb motiviert und während der sechsmonatigen Wettbewerbsphase begleitet haben!“

Kultusstaatssekretärin Anna Stolz schloss sich den Glückwünschen an: „Kinder und Jugendliche über die gesundheitlichen Gefahren und Risiken von legalen und illegalen Drogen aufzuklären – das ist Teil unseres Bildungs- und Erziehungsauftrages. Unsere Schulen nehmen diese Verantwortung wahr und setzen auf Aufklärung und aktive Präventionsarbeit. Der Wettbewerb leistet einen wertvollen Beitrag, um junge Menschen für die Risiken des Zigarettenkonsums zu sensibilisieren. Meinen Glückwunsch an alle Siegerteams, die tapfer durchgehalten und damit bewiesen haben: ‚Be Smart – Don’t Start‘!“

Der bayerische Hauptpreis ging in diesem Jahr an eine Klasse aus Unterfranken. Die Klasse 7a der Realschule Marktheidenfeld überzeugte die Jury mit ihrer aufwändigen und vielfältig gestalteten Fernsehsendung „7a machts klar!“ Die Klasse darf sich nun über einen Klassengutschein von 1.000 Euro für eine Klassenaktion freuen.

Weitere Gewinnerschulen:

2. - 5. Platz (300 Euro):
- Kl. 6 Johann-Michael-Fischer Gymnasium, Burglengenfeld
- Kl. 6 Theresiengymnasium, Ansbach
- Kl. 8 Finsterwalder Realschule, Rosenheim
- Kl. 8 Robert-Koch-Gymnasium, Deggendorf

6. / 7. Platz (200 Euro):
- BS1 Förderzentrum Hören, Ursberg
- 7. Kl. Sonderpädagogisches Zentrum, Landshut Land

Beim bundesweiten Kreativpreiswettbewerb konnte die bayerische Einsendung des Johann-Michael-Fischer Gymnasiums in Burglengenfeld erfreulicherweise auch bundesweit überzeugen und einen 2. Platz erzielen. Das IFT Nord lobte dafür zusätzliche 200 Euro für die Klassenkasse aus. Eine herausragende Leistung, denn die Klasse hat für ihr Alter ein mutiges, wie technisch aufwändiges und kreativ anspruchsvolles Rapvideo erstellt.

Der Nichtraucherwettbewerb „Be Smart – Don’t Start“ 2021/2022
Be Smart – Don’t Start“ ist ein Projekt zur Raucherprävention in Form eines Wettbewerbs, an dem sich neben europäischen mittlerweile auch außereuropäische Staaten beteiligen. Die Beteiligung bayerischer Schulen war in den vergangenen Wettbewerben erfreulich hoch.

Der Wettbewerb basiert auf der Erkenntnis, dass Prävention besonders in dem Zeitraum stattfinden muss, in dem viele Schülerinnen und Schüler zum ersten Mal Zigaretten probieren. Das Alter, in dem Jugendliche anfangen zu rauchen, ist ein entscheidender Faktor für die Entwicklung einer Dauerabhängigkeit. Je früher Jugendliche mit dem Rauchen beginnen, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit einer dauerhaften Abhängigkeit.

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