Pressemitteilung Nr. 110 vom 17.09.2021 OECD-Studie 2021: Hoher Bildungsstand und hervorragende Zukunftschancen für junge Menschen in Bayern

Kultusminister Michael Piazolo zur diesjährigen OECD-Veröffentlichung „Education at a Glance 2021“ – hervorragende Ergebnisse für den Freistaat in wichtigen Bereichen

MÜNCHEN. „Das bayerische Bildungswesen ist leistungsstark und eröffnet sehr gute Bildungschancen. Ich freue mich, dass die nun vorgestellten Länderergebnisse des OECD-Berichts ‚Education at a Glance‘ und ihre ergänzende Auswertung durch das Statistische Bundesamt einmal mehr gezeigt haben: Wer in Bayern zur Schule geht, hat sehr gute Bildungschancen und Perspektiven auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt“, so Kultusminister Michael Piazolo heute mit Blick auf die Auswertung des OECD-Berichts, den die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung jährlich seit 1992 herausgibt.

Der breit angelegte Bericht attestiert der bayerischen Bevölkerung unter anderem einen sehr hohen Bildungsstand und hebt den geringen Anteil an frühen Schulabgängerinnen und -abgängern hervor. Gemeint sind damit diejenigen unter den 18- bis 24-Jährigen, die nicht über einen Schulabschluss des Sekundarbereichs II und damit über die Qualifikation für ein Studium oder über eine abgeschlossene duale Berufsausbildung verfügen. Die Beschäftigungsquote ist im bundesweiten Vergleich mit 84,8 % der Frauen und Männer zwischen 25 und 64 Jahren absolute Spitze.

Hohe bayerische Investitionen in Bildung

Die guten bayerischen Ergebnisse sind sicherlich auch auf zielgerichtete Ausgaben für verschiedene Sektoren der Bildung zurückzuführen. Kultusminister Michael Piazolo: „Bayern steht heute sehr gut da. Das ist sicher kein Zufall und auch ein Ergebnis unserer Investitionen in die Bildung. Damit das auch in Zukunft so bleibt, nehmen wir weiterhin viel Geld in die Hand und investieren in die Bildung der Menschen im Freistaat. Schließlich sind sie es, die zum  Wohlstand des Landes beitragen. Es sind die Menschen, die  Bayern so stark machen. Deshalb lohnt sich jeder Euro, den wir in die Ausbildung fließen lassen, doppelt und dreifach.“

Der Freistaat rangiert mit seinen Ausgaben für Bildungseinrichtungen pro Schüler bzw. Schülerin und Studierendem bzw. Studierender mit 11.800 Euro weit vorn. Im deutschlandweiten Durchschnitt lagen die Investitionen nur bei 10.400 Euro und im OECD-Durchschnitt gerade einmal bei 8.600 Euro.

Vor diesem Hintergrund sind für Michael Piazolo die mehr als 5.000 neu eingestellten Lehrkräfte ein starkes Signal für die Zukunft. Der Kultusminister hierzu abschließend: „Wir haben in diesem Schuljahr damit erstmals in der Geschichte des Freistaats die Grenze von 100.000 „eigenen“ – also beim Freistaat beschäftigten – Lehrkräften überschritten. An unseren Schulen sind so viele Lehrerinnen und Lehrer wie noch nie. Das ist eine tolle Nachricht und die vielleicht beste Investition in die Zukunft unserer Kinder und Jugendlichen“.

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