Pressemitteilung Nr. SKW4 vom 10.05.2021 Positive Bilanz der ersten Online-Ausgabe der SchulKinoWoche Bayern

München. Trotz ausgefallener Live-Veranstaltungen in den bayerischen Kinos war auch die 14. SchulKinoWoche Bayern im Pandemiejahr 2021 ein voller Erfolg. Vom 26. April bis zum 7. Mai – und damit zwei Tage länger – hieß es wieder: Film ab! Filme mit Tiefgang, anschließende Besprechungen in virtueller Runde sowie die vielen Grußbotschaften von Filmschaffenden und Kinobetreibern machten die SchulKinoWoche Bayern wieder zu einem besonderen schulischen Highlight. Das landesweit größte Projekt zur Förderung der Film- und Medienkompetenz, das ursprünglich auf 120 Kinos in 109 Städten ausgerichtet war, erreichte mit seinem digitalen Alternativangebot 11.000 Schülerinnen und Schüler und ihre Lehrkräfte in ganz Bayern. Ein Erfolg für die erste digitale SchulKinoWoche, aber natürlich kein Ersatz für die große Leinwand und das gemeinsame Seherlebnis.

Digitaler Auftakt mit der exklusiven Preview von Madison

Die Eröffnung der diesjährigen SchulKinoWoche Bayern fand ebenfalls online statt. Direkt aus dem Kino Breitwand in Gauting moderierte BR-Moderatorin Christina Wolf den digitalen Auftakt. Im Gespräch mit Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo und Tobias Krell alias Checker Tobi stellten sie die Besonderheiten des Kinos als magischen Ort für das gemeinsame Filmerlebnis heraus. Zudem wendete sich VISION KINO Geschäftsführer Leopold Grün mit einem kurzen Grußwort an die Schülerinnen und Schüler, in dem er auf das „kleine, aber feine digitale Angebot“ einstimmte.

Die 14. SchulKinoWoche Bayern startete mit einem Filmstreaming von Madison – Ungebremste Girlpower, das den Schülerinnen und Schülern von zehn Klassen aus ganz Bayern möglich gemacht wurde. Der Film handelt von der 12-jährigen Leistungssportlerin Madison, die während einer Urlaubspause in den Bergen ihr bisheriges Leben und ihre Ziele in Frage stellt. Regisseurin Kim Strobl sowie die beiden Darstellerinnen Felice Ahrens und Emilia Warenski sprachen im Anschluss der Preview über die gemeinsamen Dreharbeiten.

Filmerlebnisse im Klassenzimmer und Zuhause

Da sich die bayerischen Schulen im Wechsel- oder Distanzunterricht befanden, wurden die Filme der SchulKinoWoche Bayern im kleinen Klassenverband oder Zuhause vor dem eigenen Computer oder Laptop verfolgt. Teilnehmerinnen und Teilnehmer der diesjährigen Projektwoche freuten sich über das digitale Programm und bewerteten das Angebot als eine große Bereicherung für den Unterricht, auch wenn es kein wirklicher Ersatz für ein gemeinsames Bildungserlebnis im Kino sein kann, wie die Pädagoginnen und Pädagogen vielfach zurückmeldeten. 

Als Ergänzungen zu den Filmen wurden filmpädagogische Begleitmaterialien sowie Interviews mit Filmschaffenden angeboten. Zusätzlich standen vielfältige Materialien und Unterrichtsideen digital zur Verfügung, die sich mit einzelnen Filmen, aber auch mit Kinokultur im Allgemeinen auseinandersetzten.

Die digitalen Publikumslieblinge

Absoluter Publikumsliebling war in diesem Jahr der Kinderfilm Der Fall Mäuserich von Simone van Dusseldorp, dicht gefolgt von dem Dokumentarfilm 2040 – Wir retten die Welt von Damon Gameau. Und auch der Film 10 Milliarden – Wie werden wir alle satt? zog viele junge Zuschauerinnen und Zuschauer in seinen Bann.

Einen weiteren Höhepunkt bildete das Online-Gespräch mit „Checker Tobi“ Tobias Krell, an dem mehrere Schulklassen via Computer aus dem Klassenzimmer oder von Zuhause teilnahmen und zahlreiche Fragen zu seinem Film sowie seinen Erfahrungen bei Filmproduktionen in aller Welt stellten.

Positives Fazit der Projektleitung

„Wir haben mit der diesjährigen SchulKinoWoche erstmalig ein digitales Angebot für die medienpädagogische Projektwoche entwickelt, das von den teilnehmenden Schulen sehr gut angenommen wurde. Die Anzahl der Anmeldungen zeigt, dass das Programm – bestehend aus Filmen, Fortbildungen, Begleitmaterialien und KinoSeminaren – auch als virtuelles Angebot funktioniert. Die Kinos werden aber weiterhin das Herzstück der Filmbildungsinitiative bleiben. In diesem Sinne freuen wir uns schon jetzt auf die 15. SchulKinoWoche im Frühjahr 2022, die hoffentlich wieder unter den gewohnten Bedingungen in den bayerischen Kinos stattfinden kann“, sagt Barbara Winkler, Projektleiterin der SchulKinoWoche Bayern, hoffnungsvoll.

Mehr Informationen zum gesamten digitalen Filmbildungsangebot, dem Filmprogramm, der Begleitmaterialien sowie zum Online-Auftakt der filmpädagogischen Projektwoche 2021 finden sich unter https://www.schulkinowoche.bayern.de/

Über die SchulKinoWochen

Die SchulKinoWochen sind ein bundesweites Filmbildungsangebot von VISION KINO – Netzwerk für Film- und Medienkompetenz. VISION KINO ist eine gemeinnützige Gesellschaft zur Förderung der Film- und Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen. Sie wird unterstützt von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, der Filmförderungsanstalt, der Stiftung Deutsche Kinemathek sowie der „Kino macht Schule“ GbR, bestehend aus dem Verband der Filmverleiher e. V., dem HDF Kino e. V., der Arbeitsgemeinschaft Kino – Gilde deutscher Filmkunsttheater e. V. und dem Bundesverband kommunale Filmarbeit e. V. Die Schirmherrschaft über VISION KINO hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier übernommen.

Die SchulKinoWoche Bayern ist ein Projekt von VISION KINO, koordiniert und durchgeführt vom Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus.

Das Kultusministerium unterstützt die SchulKinoWoche als Bildungsmaßnahme zur Förderung von Film- und Medienkompetenz. Es begrüßt die Teilnahme der bayerischen Schulen und erkennt den Besuch der Filmvorstellungen als Unterrichtszeit an.

www.schulkinowoche.bayern.de / www.visionkino.de / www.isb.bayern.de / www.km.bayern.de

 

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