Pressemitteilung Nr. 009 vom 03.02.2021 „Die Schülerinnen und Schüler in Bayern können digitalen Unterricht“ - Kultusstaatssekretärin Anna Stolz besucht Online-Unterricht dreier verschiedener Schularten – Großer Dank an Schüler, Eltern und Lehrkräfte

MÜNCHEN. Wie läuft der digitale Unterricht an Bayerns Schulen? Die Frage, die Schülerinnen, Schüler, Lehrkräfte und Eltern seit Wochen beschäftigt, hat auch für Kultusstaatssekretärin Anna Stolz oberste Priorität. Nach ihrem virtuellen Besuch einer Unterrichtsstunde der Grundschule Arnstein vor einigen Tagen wollte sich die Staatssekretärin nun einmal mehr einen persönlichen Einblick in den aktuellen Unterrichtsalltag verschaffen. Am Mittwochvormittag nahm Anna Stolz daher erneut im Selbstversuch am Distanzunterricht an drei verschiedenen Schulen teil. Aus der Perspektive der Schülerinnen und Schüler bereitete sie sich auf die Mathematik-Abschlussprüfung an der Wirtschaftsschule vor, wiederholte mit den Kindern des Sonderpädagogischen Förderzentrums wesentliche Lerninhalte der Hauptfächer und unterschied mit den Achtklässlern der Mittelschule Waldaschaff die absolute und die relative Häufigkeit in der Mathematik.

Anna Stolz zeigte sich beeindruckt: „Alle drei Unterrichtsstunden haben einmal mehr gezeigt: Die Schülerinnen und Schüler in Bayern können digitalen Unterricht. Die Lehrkräfte gehen hier mit gutem Beispiel voran. Sie sind gut ausgebildet, begleiten ihre Klassen mit großer Leidenschaft und verstehen es, die Unterrichtsstunden an die aktuellen Begebenheiten anzupassen. Bei ihnen allen möchte ich mich ganz herzlich für dieses große Engagement bedanken. Auch ich habe heute wieder etwas dazugelernt.“

Die drei Schulen nutzen verschiedene digitale tools bei der Organisation des Online-Unterrichts. Die Staatssekretärin konnte so verschiedene Eindrücke in die technischen Möglichkeiten bei der Umsetzung der Richtlinien des Staatsministeriums gewinnen. „Es war sehr interessant, die unterschiedlichen Vorzüge der verschiedenen Plattformen in der praktischen Anwendung zu erleben“, sagt Anna Stolz. Sie betont aber zugleich: „Wie im Präsenzunterricht, so steht auch hier das Lernen im Vordergrund, nicht Apps und Geräte. Das digitale Lernen bietet in der jetzigen Ausnahmesituation eine wichtige Möglichkeit, die Bildungschancen unserer Schülerinnen und Schüler zu wahren. Das funktioniert aber nur, weil unsere Lehrkräfte im persönlichen Kontakt und mit enormem zeitlichen Aufwand dafür sorgen, dass alle Kinder und Jugendlichen an Bord bleiben. Dafür möchte ich mich bei ihnen ganz herzlich bedanken. Für uns alle ist aber klar: Das ist kein Dauerzustand. Der Präsenzunterricht vor Ort ist durch nichts zu ersetzen. Unser Ziel bleibt es, den Unterricht – sobald es möglich ist – zurück ins Klassenzimmer zu holen.“

Kultusstaatssekretärin Anna Stolz hospitierte am heutigen Mittwochvormittag am Sonderpädagogischen Förderzentrum St. Kilian-Schule in Marktheidenfeld, der Grund- und Mittelschule Waldaschaff und der Privaten Wirtschaftsschule Müller in Würzburg.

Ein Bild hiervon steht am 3. Februar ab ca. 12.00 Uhr unter https://www.km.bayern.de/allgemein/meldung/6293/pressematerial-zum-download.html zum Download bereit

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