Pressemitteilung Nr. 007 vom 28.01.2021 Kultusminister Piazolo: "Auch während des Distanzunterrichts kein Kind zurücklassen"

"Schule ist mehr als bloße Vermittlung von Wissen - wir dürfen die Bildungsgerechtigkeit nicht aus dem Blick verlieren"

MÜNCHEN. Kultusminister Michael Piazolo betonte heute in einem Pressegespräch, dass auch während der Zeit des Distanzunterrichts kein Kind zurückgelassen werden darf. „Nicht alle Kinder haben die gleichen Voraussetzungen und wir müssen dafür sorgen, dass deshalb die Schulen die gleichen Standards gewährleisten. Wir dürfen die Bildungsgerechtigkeit nicht aus dem Blick verlieren. Bei Schule geht es um mehr als um bloße Wissensvermittlung“, erklärte Piazolo. Deswegen sei es wichtig, dass die Lehrkräfte Kontakt zu den Schülerinnen und Schülern halten und kontinuierlich Feedback geben. Wo dies nicht geschieht, geht die Schulaufsicht eventuellen Hinweisen gezielt nach.

Das Kultusministerium hat entsprechende Rahmenbedingungen geschaffen, etwa mit den rechtlichen Grundlagen für Distanzunterricht, dem pädagogischen Rahmenkonzept und der finanziellen Unterstützung der Schulaufwandsträger.

Ferner bestätigte Minister Piazolo, dass ab dem 1. Februar 2021 für folgende Jahrgangsstufen Wechselunterricht stattfindet:

- der Abiturjahrgang 2021 (Gymnasien und FOSBOS) sowie

- die Schülerinnen und Schüler an Berufsschulen, bei denen bis Ostern die Abschluss- bzw. Kammerprüfungen anstehen.

„Ich weiß aus vielen Gesprächen, dass sich die Schulfamilie nach einer belastbaren Perspektive, nach Planungssicherheit sehnt. Leider lässt das Infektionsgeschehen derzeit keinen Präsenzunterricht für alle zu. Aber wir wollen rasch, möglichst schon ab Mitte Februar, möglichst viele der übrigen Schülerinnen und Schüler zumindest für einen Wechselunterricht wieder in die Schulen holen“, so Piazolo.

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