Pressemitteilung Nr. 055 vom 20.04.2020 Lernen zuhause an Grundschulen fortgesetzt - neue Hinweise und Standards greifen best-practice-Beispiele auf

Kultusminister Michael Piazolo: "Verlässliche Strukturen für Schülerinnen und Schüler wichtig"

MÜNCHEN. Nachdem die Grundschulen nach Ministerratsbeschluss bis auf Weiteres aufgrund der Corona-Pandemie geschlossen bleiben, hat das Kultusministerium die Hinweise und Standards zum „Lernen zuhause“ präzisiert. Aufgrund der länger anhaltenden Unterrichtsunterbrechung geht es in den kommenden Wochen vor allem darum, eine gute Basis für die Wiederaufnahme des Unterrichtsbetriebs zu schaffen. Die Schülerinnen und Schüler sollen dabei – neben dem Üben und Wiederholen, das weiterhin eine wichtige Rolle spielt - ihr Wissen und Können auch erweitern und auch neue Kompetenzen erwerben – allerdings mit Augenmaß. Dazu wählen die Lehrkräfte solche Themengebiete aus, die hinsichtlich Umfang, Schwierigkeitsgrad, Vorkenntnissen und vorhandenen Kommunikationswegen geeignet und von zentraler Bedeutung für die nächsthöheren Jahrgangsstufen sind.  „Wichtig ist mir, dass wir den Kindern in dieser unsicheren Zeit möglichst verlässliche Strukturen bieten und auch die Eltern nicht überfordern. Die Schülerinnen und Schüler sollen regelmäßig ein Feedback von ihren Lehrkräften erhalten. All das haben wir nun in den Hinweisen und Standards für das Lernen zuhause zusammengefasst“, erklärte Kultusminister Michael Piazolo. „Die Lehrerinnen und Lehrer waren in dieser Hinsicht kreativ und pragmatisch, wir konnten daher auf zahlreiche best-practice-Beispiele zurückgreifen“, so Piazolo weiter. Gleichzeitig dankt Piazolo Lehrkräften, Eltern und Kindern für den Einsatz und die Geduld in dieser schwierigen Situation. Details zu „Lernen zuhause“ an der Grundschule erhalten Sie über den folgenden Link:

https://www.km.bayern.de/allgemein/meldung/6293/pressematerial-zum-download.html

Auch die übrigen Schularten erhalten zeitnah ähnliche Informationen.

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