Pressemitteilung Nr. 207 vom 19.12.2019 Füracker und Piazolo: Neue Staatliche Realschule für Höhenkirchen-Siegertsbrunn

Finanzministerium und Kultusministerium erteilen Zustimmung für die Errichtung einer neuen Realschule im Landkreis München

„Interessierten Schülerinnen und Schülern im Raum München eröffnen wir mit der neuen Realschule die Möglichkeit zum Besuch einer weiteren wohnortnahen Schule. Bayern investiert kräftig in die Bildung: Rund ein Drittel des gesamten Haushaltsvolumens steht weiterhin für die Bildung zur Verfügung. Mit der Zustimmung zur Errichtung der neuen Schule tragen wir der Bedarfslage im Landkreis München Rechnung“, betonte Finanz- und Heimatminister Albert Füracker. „Mit der neuen Realschule bieten wir unseren jungen Menschen im Landkreis ein zusätzliches attraktives Bildungsangebot und begegnen aktiv der großen Nachfrage in der Region. Die bestehenden umliegenden Realschulen sind bereits gut ausgelastet und die Zahl der Jugendlichen im Realschulalter im Landkreis München wird nach Prognosen weiter ansteigen“, ergänzte Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo.

In der Gemeinde Höhenkirchen-Siegertsbrunn soll eine neue staatliche Realschule errichtet werden. Das Staatsministerium für Unterricht und Kultus und das Staatsministerium der Finanzen und für Heimat haben ihre Zustimmung zu einem entsprechenden Antrag des Zweckverbands Staatliche weiterführende Schulen im Südosten des Landkreises München erteilt. Bayern unterstützt seine Kommunen tatkräftig beim Aus- und Neubau von Schulen. „Der Neubau der Realschule kann im Rahmen des kommunalen Finanzausgleichs gefördert werden“, kündigte Füracker an. Die staatliche Investitionsförderung von öffentlichen Schulen und Kindertageseinrichtungen nimmt im kommunalen Finanzausgleich einen hohen Stellenwert ein und trägt wesentlich dazu bei, dass diese Gebäude im notwendigen Umfang bereitgestellt werden können.

Die Fördermittel für den kommunalen Hochbau sind Bestandteil des unverändert kommunalfreundlichen bayerischen Staatshaushalts. Der kommunale Finanzausgleich erreicht 2020 mit rund 10,3 Milliarden Euro erneut ein Rekordvolumen. Ein Schwerpunkt liegt auf der Stärkung der kommunalen Investitionskraft. Für die Förderung des kommunalen Hochbaus stehen 2020 insgesamt 600 Millionen Euro zur Verfügung.

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