Pressemitteilung Nr. 134 vom 30.08.2019 Neun neue Stipendiaten in der Stiftung Maximilianeum und in der Wittelsbacher Jubiläumsstiftung - Kultusminister Michael Piazolo und Staatssekretärin Anna Stolz gratulieren herausragenden Abiturienten aus ganz Bayern

MÜNCHEN. Neun herausragende Absolventinnen und Absolventen des Abiturjahrgangs 2019 können sich über die Aufnahme als Stipendiaten in die Stiftung Maximilianeum und in die Wittelsbacher Jubiläumsstiftung freuen. Kultusminister Michael Piazolo gratuliert: „Mein herzlicher Glückwunsch gilt den engagierten Abiturientinnen und Abiturienten, die sich fortan als neue Stipendiaten mit Freude und Enthusiasmus ihrem Studium widmen können. Das Stipendium eröffnet ihnen vielfältige Chancen, vielseitige Kontakte und interessante Begegnungen. In der Gemeinschaft der Stipendiaten können die jungen Studierenden ihre besonderen Fähigkeiten noch weiter ausbauen und vertiefen.“

Stipendium umfasst Unterbringung, Auslandsaufenthalte und Sprachkurse

Die neuen Stipendiaten der Stiftung Maximilianeum für Studenten bzw. der Wittelsbacher Jubiläumsstiftung für Studentinnen stammen aus Erlangen, Marktbreit, München, Oettingen, Regensburg, Rohr, Vaterstetten und Wasserburg.

Sie dürfen nun in das Maximilianeum in München einziehen, das auch Sitz des Bayerischen Landtags ist, und erhalten dort freie Kost und Logis. Darüber hinaus fördert die Stiftung Auslandsaufenthalte, unter anderem in Paris oder Oxford. Zudem erkunden die Maximilianeer jährlich eine sehenswerte Region Europas. Auch Sprachkurse zählen zum festen Angebot der Stiftung.

Aufnahmeverfahren für die Stiftungen

Um in die Stiftung Maximilianeum aufgenommen zu werden, durchlaufen die Bewerber ein mehrstufiges Verfahren. Sie müssen unter anderem hervorragende Leistungen in allen Fächern des Abiturzeugnisses vorweisen, in die Förderung nach dem Bayerischen Eliteförderungsgesetz („Max-Weber-Programm“) aufgenommen worden sein und sich im Rahmen einer Sonderprüfung im Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus gegen die erfolgreichsten Kandidatinnen und Kandidaten aus ganz Bayern durchsetzen. Besonderer Wert wird dabei auf die Breite ihrer Interessen, ihre Fähigkeit zum Transfer und zum vernetzten Denken sowie ihre soziale Kompetenz gelegt.

Staatssekretärin Anna Stolz schloss sich den Glückwünschen des Ministers an: „Die erbrachten Leistungen der Bewerberinnen und Bewerber sind beeindruckend und führen vor Augen, dass das bayerische Gymnasium eine Lernkultur bietet, in der hochbegabte Schülerinnen und Schüler ihre besonderen Talente erkennen und entfalten können.“

 

Die neuen Stipendiaten der Stiftung Maximilianeum bzw. in die Wittelsbacher Jubiläumsstiftung sind (in alphabetischer Reihenfolge):

  • Michael Burger, Albrecht-Ernst-Gymnasium Oettingen

  • Maya Chaudhuri, Gymnasium München-Trudering

  • Julian Hösl, Johannes-Nepomuk-Gymnasium der Benediktiner Rohr

  • Maximilian Roe, Gymnasium Marktbreit

  • Johanna Schneeberger, Humboldt-Gymnasium Vaterstetten in Baldham

  • Renate Schwank, Emil-von-Behring-Gymnasium Spardorf

  • Julia Sonnentag, Luitpold-Gymnasium Wasserburg am Inn

  • Benedikt Velten, Albertus-Magnus-Gymnasium Regensburg

  • Lea Wagner, Emil-von-Behring-Gymnasium Spardorf

     

Stiftung Maximilianeum und Wittelsbacher Jubiläumsstiftung

Die private Stiftung Maximilianeum geht auf König Max II. von Bayern zurück. Sie wurde 1852 eingerichtet, um besonders begabte Studenten aller Schichten zu fördern. Nach dem Willen des Stifters ist die Unterstützung Bewerbern aus Bayern oder den ehemals zu Bayern gehörenden Gebieten der linksrheinischen Pfalz sowie des Saarpfalzkreises vorbehalten. 1980 wurde für hochbegabte Abiturientinnen zusätzlich die Wittelsbacher Jubiläumsstiftung für weibliche Studierende eingerichtet.

Elena Schedlbauer, Stellv. Pressesprecherin

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