Pressemitteilung Nr. 094 vom 02.07.2019 Miesbach, Regensburg und Schwandorf werden MINT-Regionen: Kultusminister Michael Piazolo gibt Aufnahme in das Förderprogramm bekannt

"Junge Menschen für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik gewinnen"

MÜNCHEN. Miesbach, Regensburg und Schwandorf werden MINT-Regionen. Anlässlich der Aufnahme der drei bayerischen Regionen in das Förderprogramm betonte Kultusminister Michael Piazolo heute in München: „Mit dem Programm ,MINT-Regionen Bayern‘ wollen wir junge Menschen für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) gewinnen und sie bestmöglich fördern – vom Kindergarten bis zum Einstieg in eine Berufsausbildung oder ein Studium. Die Initiative soll auch dazu beitragen, den Fachkräftenachwuchs vor Ort in diesem wichtigen Bereich zu sichern.“ Die Vernetzung und Zusammenarbeit von Vertretern aus Bildung, Wirtschaft und Wissenschaft sei dafür eine wichtige Grundlage.

Förderprogramm „MINT-Regionen Bayern“

Im Doppelhaushalt 2019/2020 stellt der Freistaat für das MINT-Programm rund 1,39 Millionen Euro bereit. In den Regionen vor Ort sorge man dafür, die Angebote für Kinder und Jugendliche im naturwissenschaftlichen und technischen Bereich zu vernetzen sowie neue Lernorte zu schaffen, wie der Minister ergänzte. Beispielhaft nannte er Angebote wie Schülerlabore oder Schülerforschungszentren.

Im Rahmen des Programms werden regionale MINT-Managerinnen und -Manager eingesetzt und finanziert, die vor Ort zur Entwicklung der einzelnen MINT-Regionen beitragen. Das Projekt wird übergreifend von zwei MINT-Koordinatorinnen begleitet.

Acht Regionen in Bayern haben das auf zwei Jahre ausgelegte Förderprogramm bereits genutzt und ihre MINT-Bildungsnetzwerke vor Ort ausgebaut. Dabei wurden vielfältige neue Angebote entwickelt – von Science-Camps für Schülerinnen und Schüler bis zu Nachwuchshandwerkertagen.

Elena Schedlbauer, Stellv. Pressesprecherin

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