Pressemitteilung Nr. 016 vom 14.02.2019 100 Tage im Amt: Kultusminister Michael Piazolo und Staatssekretärin Anna Stolz zu ihren Kernanliegen

"Von der stärkeren individuellen Förderung der Kinder und Jugendlichen bis hin zu neuen Akzenten für einen qualitätsvollen, modernen Unterricht an Bayerns Schulen"

MÜNCHEN. Die ersten 100 Tage im Amt nutzt Kultusminister Michael Piazolo, um seine Kernanliegen nochmals deutlich zu machen: „Mein Ziel ist es, optimale Voraussetzungen für erfolgreiches Lernen an unseren bayerischen Schulen zu schaffen. Von der stärkeren individuellen Förderung der Kinder und Jugendlichen bis hin zur weiteren Digitalisierung an den Schulen haben wir vielfältige Themen im Koalitionsvertrag festgeschrieben, die wir vorsorglich und nachhaltig angehen.“ Schon auf dem Weg in die Grundschule wird die individuelle Entwicklung der Kinder künftig noch mehr berücksichtigt: Mit dem neuen Einschulungskorridor sollen die Eltern der zwischen Juli und September geborenen Kinder selbst entscheiden können, ob ihr Kind bereit für die Schule ist. Die Beratung und Begleitung der Eltern sind hier ein wesentlicher Bestandteil, der an den Schulen vor Ort bereits jetzt aktiv erfolgt. Ebenso wird die individuelle Förderung am neunjährigen Gymnasium ausgebaut. Im Rahmen der Individuellen Lernzeitverkürzung können interessierte Jugendliche mit einem qualitätsvollen Förderangebot sowie der fachlichen Begleitung und Beratung durch Lehrkräfte ihr Abitur nach acht Jahren ablegen.

Im Koalitionsvertrag wurde vereinbart, mit 5.000 neuen Lehrerstellen auch in der Zukunft die Unterrichtsversorgung an den bayerischen Schulen auf einer guten Basis sicherzustellen und zugleich neue Akzente für einen qualitätsvollen und modernen Unterricht zu setzen. „Mit dem Regierungsentwurf für den Bildungshaushalt 2019 und 2020 haben wir einen kraftvollen Einstieg in die Umsetzung unserer Koalitionsvereinbarung in die Wege geleitet. 2.200 zusätzliche neue Stellen sind für die Schulen vorgesehen“, so Piazolo. Schritt für Schritt werden wichtige Themenfelder wie die digitale Bildung an den Schulen noch weiter vorangebracht. Dass die jungen Menschen mit digitalen Medien kompetent und reflektiert umgehen, ist sowohl Kultusminister Michael Piazolo als auch Staatssekretärin Anna Stolz ein besonderes Anliegen.

Gleichzeitig liegen ihnen beiden auch die Gesundheit und das Wohlbefinden der gesamten Schulfamilie besonders am Herzen. Staatssekretärin Stolz: „Schule ist Lern- und Lebensraum für Kinder und Jugendliche, deren Eltern und unsere Lehrerinnen und Lehrer. An den bayerischen Schulen haben wir gute Rahmenbedingungen. Und wir arbeiten kontinuierlich daran, dass wir immer noch etwas besser werden. Besondere Wertschätzung verdienen alle Beteiligten, die kontinuierlich daran arbeiten, die Zukunft unserer Kinder und Jugendlichen nachhaltig zu sichern.“ Dazu gehört unter anderem auch der weitere Ausbau der Ganztagsangebote.

Wichtig ist Minister und Staatssekretärin dabei, alle mitzunehmen, die am Schulleben beteiligt sind – und natürlich auch „die Kommunen, die wir brauchen und die wir unterstützen“, so Piazolo. Gemeinsam wolle man für vergleichbar gute Lebens- und Bildungschancen in allen Landesteilen Bayerns sorgen.

Elena Schedlbauer, Stellv. Pressesprecherin, 089 – 2186 2024

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