Pressemitteilung Nr. 183 vom 12.09.2018 Kultusminister Bernd Sibler zur jährlichen OECD-Veröffentlichung "Education at a Glance" und zur Auswertung auf Länderebene - "Gute Zukunftschancen für unsere jungen Menschen in Bayern"

MÜNCHEN. Für Bayerns Kultusminister Bernd Sibler bestätigen die heute vorgestellten Länderergebnisse zur OECD-Veröffentlichung „Education at a Glance“ (EaG) den Weg des Freistaats in der Bildung. „Das mehrgliedrige Schulwesen in Bayern sorgt für gute Zukunftschancen für unsere jungen Menschen. Das bestätigen zum Beispiel der geringe Anteil an frühen Schulabgängern und der hohe Bildungsstand unserer Bevölkerung“, betont Kultusminister Bernd Sibler heute mit Blick auf die Auswertung des Statistischen Bundesamts und der statistischen Landesämter. In Bayern ist der Anteil der frühen Schulabgänger im Bundesvergleich mit Abstand am geringsten. Gemeint sind damit diejenigen unter den 18- bis 24-Jährigen, die nicht über einen Schulabschluss des Sekundarbereichs II und damit über die Qualifikation für ein Studium oder über eine abgeschlossene duale Berufsausbildung verfügen. Gleichzeitig attestiert die Studie den 25- bis 64-Jährigen im Freistaat den besten Wert bezüglich eines hohen Bildungsstands in den westlichen Bundesländern.

Wichtige Grundlagen für eine gelingende berufliche Zukunft

„Mit unserem Angebot an verschiedenen Schularten wollen wir unseren Kindern und Jugendlichen den schulischen Weg eröffnen, der ihnen am besten gerecht wird und den sie erfolgreich gehen können. In der Schule legen wir wichtige Grundlagen für eine gelingende berufliche Zukunft – wie die neueste Auswertung belegt, mit großem Erfolg!“, so der Minister. Laut länderspezifischer Darstellung weist der Freistaat die höchste Beschäftigungsquote und entsprechend die niedrigste Erwerbslosenquote unter den 25- bis 64-Jährigen auf.

Auch der hohe Anteil an Studienanfängern und Absolventen in der Fächergruppe Ingenieurswesen ist für Kultusminister Sibler von deutlicher Aussagekraft: „Die Schule kann bei der Entscheidung für ein bestimmtes Studienfach die Weichen stellen. An unseren Schulen hat die MINT-Förderung einen sehr hohen Stellenwert, um Kinder und Jugendliche frühzeitig für MINT-Fächer zu interessieren und zu begeistern. Das gelingt uns immer besser.“

Rahmenbedingungen in der Bildung weiter verbessern

Gute Rahmenbedingungen in der Bildung aller Menschen in Bayern haben für Minister Sibler besonders hohe Priorität. Weiterarbeiten will er u.a. an der weiteren Verbesserung der Unterrichtsversorgung, an der digitalen Bildung und auch an den Angeboten für das lebenslange Lernen. Der Anteil der 25- bis 64-Jährigen, die sich fort- und weiterbilden, liegt noch leicht unter dem bundesdeutschen Schnitt. „Erwachsenenbildung ist ein wichtiger Baustein des lebenslangen Lernens – gerade in unserer schnelllebigen Zeit wird es zunehmend wichtig, sich immer weiterzubilden. Diese Herausforderung für uns alle haben wir im Blick“, so der Minister.

Um seinem hohen Anspruch an Bildung auch weiterhin gerecht zu werden, investiert der Freistaat massiv in seine Bildungseinrichtungen. Mit durchschnittlich mehr als 9.100 Euro pro Schüler liegt Bayern im bundesweiten Vergleich deutlich im vorderen Feld.

Julia Graf, Stellv. Pressesprecherin, 089 2186 2621

 

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