Pressemitteilung Nr. 105 vom 27.06.2018 Kultusminister Bernd Sibler informiert über Förderrichtlinie für die digitale Ausstattung an Bayerns Schulen – bis zu 90 Prozent der Kosten übernimmt der Freistaat

"Zahl der digitalen Klassenzimmer wird sich enorm erhöhen": Freistaat unterstützt die Kommunen bei der Einrichtung

MÜNCHEN. „Die Zahl an digitalen Klassenzimmern in Bayerns Schulen wird sich enorm erhöhen! Der Freistaat unterstützt im Rahmen des Masterplans BAYERN DIGITAL II die Sachaufwandsträger bei der Verbesserung der IT-Ausstattung an bayerischen Schulen, insbesondere bei der Einrichtung der digitalen Klassenzimmer, mit einem sehr hohen Fördersatz.“ Dies gab Kultusminister Bernd Sibler heute in München bekannt. „Mit unserem Förderpaket von 212,5 Millionen Euro setzen wir die Ankündigung des Ministerpräsidenten von 50.000 digitalen Klassenzimmern für unsere Schulen umgehend um. Gleichzeitig verbessern wir die IT-Ausstattung und die Einrichtung integrierter Fachunterrichtsräume an Bayerns Berufsschulen. Für eine zeitgemäße Lehrerbildung statten wir die Schulen, an denen unsere angehenden Lehrkräfte ausgebildet werden, mit moderner IT-Infrastruktur aus“, umschreibt Minister Sibler die Ziele der Maßnahme. Flankiert wird sie von der größten Fortbildungsoffensive für Lehrkräfte, die es bisher in Bayern gab und im Herbst startet.

Die Kommunen erhalten ein sogenanntes Digitalbudget vom Freistaat. Bis zu 90 Prozent der Ausstattungskosten können sie aus diesem Budget bestreiten, um ihre Schulen mit digitalen Medien auszustatten. Als Orientierungshilfe steht ihnen das aktuelle sogenannte Votum des Beraterkreises zur IT-Ausstattung von Schulen zur Verfügung. Darin wird beschrieben, welche technischen Rahmenbedingungen für einen durch digitale Medien unterstützten zeitgemäßen Unterricht sinnvoll sind, und es werden Empfehlungen für die Ausstattung der Schulen gegeben.

Vorzeitiger Maßnahmenbeginn: 1. März 2018

Die konstruktiven Gespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden seien ein großer Erfolg, so der Minister, denn gemeinsam könne man jetzt die Voraussetzungen für eine Schule der Zukunft schaffen: „Die digitale Transformation an den Schulen ist ein Prozess, der nur in einem Miteinander von Freistaat und Kommunen gelingen kann. Wir sind bereit, unseren Teil dazu beizutragen. Als Zeichen eines besonderen Vertrauensschutzes gegenüber unseren Kommunen haben wir den 1. März 2018 als vorzeitigen Maßnahmenbeginn zugesichert. Das garantiert der einzelnen Kommune ebenso wie das Digitalbudget eine hohe Planungssicherheit!“

Die Fördersumme von rund 212,5 Millionen Euro bildet den Auftakt für drei auf mehrere Jahre angelegte Programme für die IT-Ausstattung, die insgesamt einen mittleren dreistelligen Millionenbetrag umfassen sollen.
 

Kathrin Gallitz, Pressesprecherin, 089 - 2186 2057

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