Pressemitteilung Nr. 100 vom 22.06.2018 "Qualitätsvolle Bildung, die auf die Bedürfnisse der jungen Menschen zugeschnitten ist" - Kultusminister Bernd Sibler zum Nationalen Bildungsbericht 2018

MÜNCHEN. „Bayern steht für eine qualitätsvolle, differenzierte Schulbildung in allen Landesteilen. Wir arbeiten kontinuierlich daran, das Angebot an den Bedürfnissen der jungen Menschen und den Herausforderungen unserer Zeit auszurichten. So wollen wir die guten Bildungschancen im Freistaat sichern“, betont Kultusminister Bernd Sibler mit Blick auf den heute vorgestellten Nationalen Bildungsbericht „Bildung in Deutschland 2018“.

„Die Rahmenbedingungen für eine gute Schulbildung und einen gelungenen Schulverlauf unserer Kinder und Jugendlichen sind in Bayern wirklich gut. Die Herausforderungen wie den Ausbau der Ganztagsangebote und die Stärkung der dualen Ausbildung, die der Bericht nennt, haben wir natürlich im Blick. Jeder einzelne Euro ist eine Investition in die Zukunft unserer Kinder und daher sehr sinnvoll angelegt!“, so der Minister. Der Bericht bestätigt Bayern zum Beispiel eine deutliche Zunahme an Schulkindern, die ein Ganztagsangebot wahrnehmen, von über 30 Prozent im Vergleich zu vor zehn Jahren. Die duale Berufsausbildung in Bayern ist weit über die Grenzen des Freistaats hinaus anerkannt und wird über die bayerische Zukunftsinitiative „Berufliche Bildung“ weiter gestärkt.

Rund 19,6 Milliarden Euro investiert der Freistaat allein 2018 in Bildung und Wissenschaft – das entspricht in etwa einem Drittel des Staatshaushaltes. Rund 12,6 Milliarden gehen davon in den Zuständigkeitsbereich des Kultusministeriums. „Von einem bereits hohen Niveau aus können wir mit Hilfe unseres Bayerischen Bildungspakets, dem Masterplan Bayern Digital II und den Investitionen aus dem zweiten Nachtragshaushalt 2018 neue Initiativen auf den Weg bringen und bestehende Maßnahmen ausweiten“, so der Minister. Über 66 Millionen für die „Zukunftsinitiative Berufliche Bildung“ (u.a. für die Aus- und Weiterbildungseinrichtungen in Bayern, Exzellenzzentren der beruflichen Bildung im Bereich „Industrie 4.0“, für zusätzliche Stellen in den Jahren 2018 und 2019 für Berufsschulen sowie Fachober- und Berufsoberschulen und für die Erhöhung des Meisterbonus), 2.000 zusätzliche Lehrerstellen aus dem Bildungspaket und nochmals 2.000 aus der Bildungsoffensive Plus, 500 zusätzliche Schulpsychologen und Schulsozialpädagogen, oder die fünf neuen Lehrstühle für die Sonderpädagogik sind einige Beispiele, wie Bayern seinen Investitionsschwerpunkt in die Bildung ausgestaltet.

 

Kathrin Gallitz, Pressesprecherin, 089 - 2186 2057

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