Pressemitteilung Nr. 043 vom 11.06.2018 "Gemeinsam für eine erfolgreiche Zukunft der Staatlichen Naturwissenschaftlichen Sammlungen Bayerns" - Wissenschaftsministerin Prof. Dr. med. Marion Kiechle schließt Zielvereinbarung im Rahmen des Bayerischen Paktes für Forschung und Innovation ab

MÜNCHEN. Als erste Einrichtung im Freistaat Bayern schließen heute die Staatlichen Naturwissenschaftlichen Sammlungen Bayerns (SNSB) eine Zielvereinbarung im Rahmen des Bayerischen Paktes für Forschung und Innovation (BayPFI) mit dem Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst. Diese Vereinbarung garantiert den SNSB für die Jahre 2019 bis 2022 Verstärkungsmittel aus dem Landeshaushalt in Höhe von jährlich mindestens 213.480 Euro. Eine Steigerung von 3% des jeweiligen Vorjahreszuschusses per anno wird (vorbehaltlich der Entscheidung des Haushaltsgesetzgebers) angestrebt.

Die Mittel sind ein zentraler Baustein für eine erfolgreiche Zukunft der SNSB. „Mit dieser Förderung möchten wir unterstreichen, welch hohe Bedeutung die Sammlungen für das Wissenschaftsland Bayern haben“ sagte Wissenschaftsministerin Prof. Dr. med. Marion Kiechle. Die SNSB (mit über 35 Millionen Sammlungsobjekten) zählen schon heute zu den national und international führenden naturkundlich orientierten Forschungssammlungen. Die Mittel aus dem BayPFI dienen dazu, das Profil der Einrichtung zu schärfen und ihre Forschungs- und Innovationskapazität noch zu verbessern. So werden die SNSB zugleich ein noch stärkerer Partner für die Zusammenarbeit mit anderen naturkundlichen Sammlungen und Museen. Davon wird auch der Aufbau des Museums BIOTOPIA – Naturkundemuseum Bayern, das derzeit am Standort Nymphenburg entsteht und bereits jetzt mit einem für naturkundliche Museen vollkommen neuartigen und hochattraktiven Konzept zu beeindrucken weiß, maßgeblich profitieren können. Ähnliches gilt für die bayernweite Vernetzung der naturkundlichen Museen und Sammlungen im Rahmen des Naturkundenetzes Bayern. „Nachdem sich die SNSB mit dem Thema Biodiversität einer der zentralen Herausforderungen für Wissenschaft und Politik widmen, hat die Vereinbarung zudem erhebliche gesellschaftliche Relevanz“ betonte die Wissenschaftsministerin.

 

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