Pressemitteilung Nr. 060 vom 21.02.2018 Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle gibt Mittel aus Europäischem Sozialfonds (ESF) für Julius-Maximilians-Universität Würzburg bekannt - bisher höchste Fördersumme für bayerisches Hochschulprojekt

Große Vorteile für kleine Betriebe: Rund 1,65 Millionen Euro an EU-Mitteln für zukunftsweisendes Projekt der Julius-Maximilians-Universität Würzburg

 

MÜNCHEN. „Die Julius-Maximilians-Universität Würzburg erhält mit rund 1,65 Millionen Euro die bisher höchste Fördersumme aus dem Europäischen Sozialfonds für ein Hochschulprojekt mit kleinen und mittelständischen Unternehmen in Bayern“, sagte Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle heute in München. „Wissenschaft und Wirtschaft arbeiten Hand in Hand, damit regionale Betriebe die Chancen der Digitalisierung nutzen können. Oft fehlen ihnen die Ressourcen, um von den Vorzügen neuer Technologien umfassend zu profitieren. Deswegen ist der Wissenstransfer zwischen Universität und Unternehmen so bedeutend: Die Betriebe erhalten Zugang zu grundlegendem rechtlichem Know-How im Umgang mit digitalen Techniken. Das ist zentral zur Sicherung der Standorte. Universität und Unternehmen leisten gemeinsam einen beachtlichen Beitrag zur Stärkung ihrer Region.“

 

Über den Europäischen Sozialfonds (ESF) werden Fördermittel für Bildungs-, Ausbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen vergeben, um die Beschäftigungschancen der Menschen in Europa zu verbessern. Im Mittelpunkt der Initiative im Hochschulbereich steht die verbesserte Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft, für die siebzehn Millionen Euro bis 2020 bereitgestellt werden.

 

Ziel des Projekts „ESF Netze-DiReKT: Netzwerke Digitalisierung und Rechtsfragen für KMU durch Wissenstransfer“ ist es, kleine und mittelständische Unternehmen vertraut zu machen mit den Nutzungsbedingungen digitaler Techniken, die u.a. ein effizienteres Wirtschaften ermöglichen. Eine zentrale Rolle kommt hierbei dem Wissen um rechtliche Gestaltungsmöglichkeiten, Handlungsgrenzen und Zusammenhänge zu. Themen relevanter Rechtsbereiche sollen über sechs differenzierte Wissenstransfernetzwerke an die Unternehmen weitergegeben werden. Auf diese Weise sollen sie bei der Umsetzung der Digitalisierung unterstützt werden.

 

Weitere Informationen zum Europäischen Sozialfonds (ESF) finden Sie unter:

http://www.km.bayern.de/ministerium/bund-und-europa/esf-programm.html und http://www.stmas.bayern.de/esf/zeitraum1/index.php

 

Julia Graf, Sprecherin, 089 2186 2621

 

 

 

 

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