Pressemitteilung Nr. 058 vom 20.02.2018 Bildungsminister Dr. Ludwig Spaenle verleiht Gütesiegel "Bildungsregion in Bayern" an Landkreis Freising - "Kindern und Jugendlichen vor Ort mit Bildungsangeboten bestmögliche Zukunftschancen eröffnen"

 

FREISING/MÜNCHEN. Bildungsminister Dr. Ludwig Spaenle hat heute den Landkreis Freising mit dem Gütesiegel „Bildungsregion in Bayern“ ausgezeichnet. Landrat Josef Hauner nahm das Siegel im Landratsamt Freising entgegen. Minister Spaenle betonte: „Mit der Initiative ˏBildungsregionen in Bayernˋ wollen wir die Chancen der jungen Menschen nachhaltig stärken. Dafür arbeiten Vertreter aus Kommunen, Schulen und Wirtschaft engagiert zusammen und entwickeln die Bildungsangebote vor Ort zukunftsweisend weiter.“

 

Der Minister dankte allen Akteuren, die im Landkreis Freising die Bildungsregion verwirklicht haben und betonte bei der Siegelvergabe: „Der Landkreis Freising setzt mit breit gefächerten schulischen und außerschulischen Angeboten nachhaltige Impulse.“ Als beispielhafte Maßnahmen nannte Spaenle eine digitale Plattform zur Buchung von individuellen Hospitationen für Realschülerinnen und Realschüler im fachpraktischen Unterricht oder ein Berufsstufenprojekt in einem inklusiven Kindergarten. „Mit diesen Angeboten eröffnet der Landkreis Freising den Kindern und Jugendlichen vor Ort bestmögliche Zukunftschancen“.

 

Unter dem Motto „In der Region, aus der Region, für die Region“ rief Staatsminister Spaenle die Initiative „Bildungsregionen in Bayern“ im Mai 2012 im Einvernehmen mit dem Sozialministerium ins Leben. Mittlerweile beteiligen sich 75 von den 96 bayerischen Landkreisen und kreisfreien Städten an der Initiative. Einen bayernweiten Überblick über die Vielfalt der regionalen Konzepte gibt eine Sammlung von Beispielen guter Praxis, die das bayerische Bildungsministerium 2017 herausgegeben hat: https://www.km.bayern.de/epaper/Bildungsregionen_Praxisbeispiele_2017/index.html

 

Um das Qualitätssiegel „Bildungsregion in Bayern“ zu erhalten, müssen fünf Handlungsfelder intensiv bearbeitet werden. So geht es darum:

  1. Übergänge zwischen einzelnen Einrichtungen fließender zu gestalten, etwa von Kindergärten zu Schulen, von Schulen zu Unternehmen usw.,
  2. schulische und außerschulische Bildungsangebote zu vernetzen,
  3. jungen Menschen in schwierigen Lebenssituationen zu helfen,
  4. die Bürgergesellschaft zu stärken und dazu auch z. B. die Schulen und die Jugendarbeit enger zu verbinden, und
  5. die Herausforderungen des demographischen Wandels proaktiv zu gestalten.

Am Ende des Prozesses, der sich je nach Gebietskörperschaft verschieden gestalten und unterschiedlich viel Zeit in Anspruch nehmen kann, steht das Gütesiegel „Bildungsregion in Bayern“. Dieses verleiht das Ministerium nach einer Prüfung des jeweiligen Konzepts und der Umsetzungsschritte.

 

Elena Schedlbauer, Sprecherin, 089 - 2186 2024

 

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