Pressemitteilung Nr. 011 vom 11.01.2018 Fünf bayerische Hochschulen bei 2. Runde im Bund-Länder-Wettbewerb "Aufstieg durch Bildung: Offene Hochschulen" erfolgreich - Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle gratuliert Hochschulen aus Schwaben, Niederbayern, Oberfranken und der Oberpfalz

BERLIN/MÜNCHEN. Alle fünf Projekte von bayerischen Hochschulen, die 2014 erstmals im Rahmen des Bund-Länder-Wettbewerbs „Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen“ gefördert wurden, erhalten auch in der zweiten Förderphase der zweiten Wettbewerbsrunde Unterstützung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle zeigte sich erfreut über die Entscheidung zugunsten der Hochschulen aus Schwaben, Niederbayern, Oberfranken und der Oberpfalz: „Der demographische Wandel und die damit in Verbindung stehende zunehmende Abnahme von Fachkräften stellt den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort Bayern vor Herausforderungen, denen sich die bayerischen Hochschulen aktiv stellen. Die nun auch in der 2. Runde des Wettbewerbs ,Aufstieg durch Bildung: Offene Hochschulen‘ erfolgreichen Einzel- und Verbundprojekte stehen exemplarisch für die innovativen, nachfrageorientierten und nachhaltigen Konzepte zur Weiterbildung an unseren Hochschulen. Durch die Öffnung der Hochschule für die Zielgruppe beruflich Qualifizierter und den Ausbau des Angebots der wissenschaftlichen Weiterbildung stellen wir die richtigen Weichen für die Zukunft.“ Insgesamt werden 47 Projekte bundesweit in der 2. Wettbewerbsrunde gefördert. „Allen an den Projekten Beteiligten gratuliere ich herzlich zu ihrem Erfolg und wünsche weiterhin gutes Gelingen“, sagte der Minister abschließend.

 

Die folgenden Projekte bayerischer Hochschulen waren erfolgreich:

Einzelprojekte

1. Hochschule Kempten: „Jugendarbeit und Bildung – Implementierung in den Studiengang Soziale Arbeit – JuB_Imp_So“

Kurzbeschreibung: Das Projekt ist eine Begleitung, Qualifizierung und Evaluierung des berufsbegleitenden Studiengangs „Soziale Arbeit mit dem Schwerpunkt Jugendarbeit“.

 

2. Hochschule Landshut: „Diversität. Impuls für lebenslanges Lernen – Diversity_Impuls“

Kurzbeschreibung: Das Projekt verfolgt das Ziel die Bildungschancen von Menschen aus einkommensschwachen Familien mit und ohne Migrationshintergrund und die Durchlässigkeit zwischen beruflicher und akademischer Bildung zu verbessern. Durch neue Weiterbildungsangebote soll der Produktionsstandort Niederbayern gesichert werden.

 

3. Technische Hochschule Deggendorf: „Deggendorfer Distance-Learning Modell“

Kurzbeschreibung: Entwicklung und Erprobung neuer (medien-)didaktischer Konzepte in Lerncentern. Hierbei werden die Vorbereitungskurse „Mathematik“ und „Physik“, der Zertifikatskurs „Technische Betriebswirtschaft“ und der Studiengang „Elementarpädagogik“ als Untersuchungsgegenstand herangezogen, um die didaktischen Konzepte in der Praxis anzuwenden.

 

4. Universität Bayreuth: „Weiterbildung für Fachkräfte der Zukunft: die konzentrierte Qualifizierungsoffensive der Region Oberfranken – QuoRo“

Kurzbeschreibung: Ziel des Projektes ist die Entwicklung ingenieurwissenschaftlich-technischer akademischer Qualifizierungsangebote insbesondere in den Bereichen Energie und Mobilität.

 

Verbundprojekt

5. OTH Regensburg (Koordinator) und OTH Amberg-Weiden: „OTH mind – modulares innovatives Netzwerk für Durchlässigkeit“

Kurzbeschreibung: Hierbei handelt es sich um ein innovatives Konzept, das berufliche und akademische Bildung in der Region Ostbayern verzahnt.

 

Andreas Ofenbeck, Sprecher, 089 2186-2108

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